Forschungsthema NEUE SOZIALE PRAKTIKEN

Befunde aus der empirischen Raumforschung wie auch Alltagsbeobachtungen über Raumentwicklung zeigen, dass es oft ganz bestimmte Akteure sind, die als Triebkräfte in Raumentwicklungsprozessen wirken, indem sie Neues ausprobieren, bisherige Pfade verlassen, wichtige Anstöße für einen institutionellen Wandel geben, Lösungsansätze für sozialräumliche Problemlagen entwickeln und damit an der Konstruktion neuer (Raum)wirklichkeiten mitwirken. Dies können Unternehmer, Bürgermeister oder - im Sinne bisheriger IRS-Forschung - auch Raumpioniere sein. Schlüsselfiguren sind damit Akteure, die in ihren sozialen oder institutionellen Kontexten offensichtlich über ein spezielles problembezogenes Wissen verfügen. Kennzeichnend für sie ist, dass sie auf der Grundlage ihrer Wissensarbeit, Handlungsmotivation, Kooperations- und Integrationsbemühungen soziale Prozesse in der Raumentwicklung einleiten, immer wieder antreiben, beschleunigen und lenken. In diesem Sinne wirken sie als Katalysatoren für kollektives Handeln. Ziel des abteilungsübergreifenden Projekts soll es sein, die differenzierten Wissensformen, Handlungspraktiken und Kooperationsstrategien von Schlüsselakteuren bei der Katalyse raumbezogener Entwicklungsprozesse herauszuarbeiten und ihre Rolle für Transformationen und institutionellen Wandel zu begreifen.

Befunde aus der empirischen Raumforschung wie auch Alltagsbeobachtungen über Raumentwicklung zeigen, dass es oft ganz bestimmte Akteure sind, die als Triebkräfte in Raumentwicklungsprozessen wirken, indem sie Neues ausprobieren, bisherige Pfade verlassen, wichtige Anstöße für einen institutionellen Wandel geben, Lösungsansätze für sozialräumliche Problemlagen entwickeln und damit an der Konstruktion neuer (Raum)wirklichkeiten mitwirken. Dies können Unternehmer, Bürgermeister oder - im Sinne bisheriger IRS-Forschung - auch Raumpioniere sein. Schlüsselfiguren sind damit Akteure, die in ihren sozialen oder institutionellen Kontexten offensichtlich über ein spezielles problembezogenes Wissen verfügen. Kennzeichnend für sie ist, dass sie auf der Grundlage ihrer Wissensarbeit, Handlungsmotivation, Kooperations- und Integrationsbemühungen soziale Prozesse in der Raumentwicklung einleiten, immer wieder antreiben, beschleunigen und lenken. In diesem Sinne wirken sie als Katalysatoren für kollektives Handeln. Ziel des abteilungsübergreifenden Projekts soll es sein, die differenzierten Wissensformen, Handlungspraktiken und Kooperationsstrategien von Schlüsselakteuren bei der Katalyse raumbezogener Entwicklungsprozesse herauszuarbeiten und ihre Rolle für Transformationen und institutionellen Wandel zu begreifen.

Befunde aus der empirischen Raumforschung wie auch Alltagsbeobachtungen über Raumentwicklung zeigen, dass es oft ganz bestimmte Akteure sind, die als Triebkräfte in Raumentwicklungsprozessen wirken, indem sie Neues ausprobieren, bisherige Pfade verlassen, wichtige Anstöße für einen institutionellen Wandel geben, Lösungsansätze für sozialräumliche Problemlagen entwickeln und damit an der Konstruktion neuer (Raum)wirklichkeiten mitwirken. Dies können Unternehmer, Bürgermeister oder - im Sinne bisheriger IRS-Forschung - auch Raumpioniere sein. Schlüsselfiguren sind damit Akteure, die in ihren sozialen oder institutionellen Kontexten offensichtlich über ein spezielles problembezogenes Wissen verfügen. Kennzeichnend für sie ist, dass sie auf der Grundlage ihrer Wissensarbeit, Handlungsmotivation, Kooperations- und Integrationsbemühungen soziale Prozesse in der Raumentwicklung einleiten, immer wieder antreiben, beschleunigen und lenken. In diesem Sinne wirken sie als Katalysatoren für kollektives Handeln. Ziel des abteilungsübergreifenden Projekts soll es sein, die differenzierten Wissensformen, Handlungspraktiken und Kooperationsstrategien von Schlüsselakteuren bei der Katalyse raumbezogener Entwicklungsprozesse herauszuarbeiten und ihre Rolle für Transformationen und institutionellen Wandel zu begreifen.

Aktuelles
06. November | 2017

Im Sommer 1997 wüten die Hochwasserwellen zunächst in Schlesien, bevor sie schließlich den deutsch-polnischen Grenzraum erreichen. Auf beiden Seiten der Oder waren scheinbar ähnliche Herausforderungen durch das „Naturereignis“ zu bewältigen. Doch wie geht man auf beiden Seiten der Oder mit Herausforderungen wie diesen um? Die Historie des Flusses lässt auf eine Vielfalt von Lebenswelten an der Oder schließen. Gibt es kulturelle Unterschiede? Hatten die Ereignisse selbst gesellschaftliche und kulturelle Veränderungen zur Folge? Ist die vermeintlich „natürliche“ Barriere der Oder in Zeiten intensiver transnationaler Kommunikation überhaupt auch eine kulturelle? Zu diesen Fragestellungen diskutierten am 3. November 2017 die Organisatoren um Kamil Bembnista und Dr. Thorsten Heimann mit der Literaturwissenschaftlerin Dr. Anna Barcz, dem taz-Journalisten und Autor Uwe Rada und dem Theater- und Dokumentarfilmregisseur Tobias Lenel. mehr Info

Aktuelles
17. Oktober | 2017
Die Rolle von Beratung bei der Schaffung und Nutzung von „Gelegenheiten“ in Krisenverläufen

In der IRS-Forschungsabteilung „Dynamiken von Wirtschaftsräumen“ startete zum 1. Oktober 2017 ein neues vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziertes Drittmittelprojekt, welches im Kontext des IRS-Querschnittsthemas „Krise und Resilienz“ steht. Es setzt sich mit dem Potenzial von Krisen als Problemlöser auseinander und versucht zu ergründen, was von handelnden Akteuren in Krisensituationen getan werden kann, um nicht nur die Krisensymptome zu lindern, sondern auch einen grundlegenden Wandel einzuleiten und damit die zugrunde liegenden Ursachen der Krisen zu bekämpfen. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird Grundlagenforschung und anwendungsbezogene Forschung zu Krisen zusammenführen. mehr Info