Projekte zum Forschungsthema "Formen und Implikationen raumbezogener Governance"

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IRS forschen aus unterschiedlichen Perspektiven in ihren Forschungsabteilungen an dem Querschnittsthema "Formen und Implikationen raumbezogener Governance". Folgende laufenden und abgeschlossenen Projekte tragen zu diesem Thema bei:

Dynamiken von Wirtschaftsräumen

Gegenstand des Leitprojekts sind neue, offene Orte kreativer Wissensarbeit, die gegenwärtig unter verschiedenen Namen, wie z.B. Fab Labs, Coworking Spaces oder Maker Spaces, firmieren. Sie haben gemeinsam, dass sie dauerhafte Organisationen sind, die Arbeitsräume und technische Infrastrukturen temporär an Nutzer vergeben und dabei eine hohe soziale (und kuratierte) Offenheit aufweisen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen solche Orte als „lokale Anker“, da Ideen in ihnen für eine bestimmte Zeit weiterentwickelt werden, ohne diese zwangsläufig langfristig an den Ort zu binden. mehr info

Technologieparks wird heute eine wichtige Rolle für die Stadt- und Regionalentwicklung zugeschrieben. In ihnen sollen durch die räumliche Nachbarschaft zwischen Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen einerseits und wissensintensiven, technologisch orientierten Unternehmen andererseits wirtschaftlich relevante Synergien entstehen. Im Zentrum des vom IRS in Leadpartnerschaft durchgeführten Projektes stand die Verbesserung des Wissensnetzwerkmanagements in Technologieparks in sechs Europäischen Regionen. Durch den inter-regionalen Austausch und Vergleich von Konzepten, Erfahrungen, Politikinstrumenten sowie Ideen sollte sich das Management von Technologieparks in allen Regionen verbessern. mehr info

Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter

Das ReNEW-Projekt ist das zentrale Forschungsprojekt des Leibniz-Forschungsverbundes Energiewende (LVE). Es ist darauf gerichtet, drei Spannungsfelder der Energiewende zu systematisieren und zu erkunden und die jeweiligen Ergebnisse für die Fachöffentlichkeit zu vermitteln: zentrale versus dezentrale Energiesysteme, öffentliche versus private Interessen und globale versus lokale Wirkungen. mehr info

Die Energiewende in Deutschland verändert – wie auch vergleichbare Transformationen in anderen Staaten – bisherige Raumnutzungen und -strukturen und stellt zugleich eine Herausforderung für die raumbezogene Politik dar. Die räumliche Gestaltung von sogenannten „energy transitions“ durch Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ist eine gesamtgesellschaftliche Problemstellung. Das Leitprojekt lenkt den Fokus auf einen Aspekt der Energiewende, der politisch wie wissenschaftlich besonders vielversprechend ist: neue Energieräume. mehr info

Windenergie wird als eine zentrale Technologie zur Verwirklichung von Klimaschutzzielen und der Förderung ländlicher Regionen gesehen. Viele Länder unterstützen daher den Bau von Windenergieanlagen. Die Literatur zur sozialen Akzeptanz der Windenergie hat bislang vielzählige Aspekte untersucht, jedoch besteht Unklarheit über die Rolle von Macht und energiepolitischen Diskursen in diesen neu entstehenden Energieräumen. Welche Rolle Diskursdynamiken in Auseinandersetzung um Windenergieanlagen spielen, ist daher Fokus des Dissertationsvorhabens. mehr info

While the German energy transition, Energiewende, is often portrayed as a rural phenomenon, it is widely recognised that the reconfiguration of urban energy systems is a key strategy of climate change mitigation. Thus, there has been a politics revolving about issues how to readjust these systems both technologically and organisationally. In many German cities, debates about to which end urban energy grids should be run, resulted in conflicts about deprivatising urban energy systems – either through state or cooperative ownership. This dissertation project focusses on the cities of Berlin and Hamburg both of which have experienced major conflicts about the future of the city's energy grid and provision. mehr info

Das Forschungskonsortium „Post-Carbon Cities of Tomorrow – foresight for sustainable pathways towards liveable, affordable and prospering cities in a world context (POCACITO)“ entwickelte innerhalb des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms eine Roadmap für den Übergang zu einem nachhaltigen, post-fossilen Wirtschaftsmodell für europäische Städte. Darunter subsummieren sich Veränderungen in den Energiesystemen, der Wasserversorgung, dem Verkehr, der Abfallwirtschaft, den regionalen Wirtschaftskreisläufen, dem Wohnen, dem Umweltschutz und der politischen Steuerung und Bildung. mehr info

Das Ziel des BMBF-Verbundprojekts war es, die Realisierung neuer gemeinwohl-orientierter Institutionen im Energiebereich wissenschaftlich vorzubereiten, in der Praxis zu begleiten und die gewonnenen Erkenntnisse zielgruppengerecht der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. mehr info

Im dritten Teil des Gemeinsamen Raumordnungskonzepts Energie und Klima für Berlin und Brandenburg stand die Frage im Mittelpunkt, wie Kulturlandschaften im Zeichen des Klimawandels und der Energiewende zukünftig gestaltet werden können. Im Rahmen des Projekts wurden in zwei ausgewählten Beispielräumen – dem Barnim als Kulturlandschaft im Klimawandel und der Energielandschaft Prignitz – Dialogprozesse durchgeführt und in einem Gutachten ausgewertet. mehr info

Die Umstellung der Energiesysteme von fossilen und atomaren Energieträgern zu erneuerbaren Energien und zu mehr Energieeffizienz ist raumpolitisch von hoher Brisanz. Die Energiewende vollzieht eine räumliche Rekonfiguration der Energieerzeugung, -versorgung und -nutzung. Sie führt zu neuen Anforderungen an institutionelle Arrangements und Governance-Formen der Infrastruktur-, Kulturlandschafts- und Regionalpolitik. Die Aufgabe dieses Leitprojekts bestand darin, Materialität und Macht hinsichtlich ihrer Relevanz für die Erforschung regionaler Gemeinschaftsgüter theoretisch-konzeptionell anhand des Handlungsfelds „Energie“ zu erschließen. mehr info

Mit der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) hat sich die Regulation von Wasserressourcen in räumlicher Hinsicht stark verändert: Zum einen haben europäische, nationale und subnationale Akteure begonnen, ebenenübergreifende Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln; zum anderen wurde mit der „Flussgebietseinheit“ quer zu den bestehenden politisch-administrativen Einheiten eine neue Maßstabsebene der wasserwirtschaftlichen Planung in Deutschland geschaffen. Im Fokus des DFG-Projekts RESCALE standen staatliche und gesellschaftliche Akteure, die durch das Agieren auf verschiedenen räumlichen Maßstabsebenen bei der Umsetzung der WRRL versuchten, ihre Einflussmöglichkeiten zu erhöhen. mehr info

Durch den Klimawandel werden Niedrigwasserphasen an Flüssen – ebenso wie Hochwasserereignisse – in Zukunft weiter an Häufigkeit und Intensität gewinnen. Als Folge dessen ist im Raum Berlin-Brandenburg mit der Entstehung neuer und einer Verschärfung bereits bestehender Wasser- und Flächennutzungskonflikte zwischen Flussanrainern zu rechnen. Ziel des BMBF-Verbundprojektes INKA BB war es, räumliche Anpassungsstrategien an den Klimawandel im Raum Brandenburg-Berlin exemplarisch zu entwickeln und umzusetzen. mehr info

In raumentwicklungspolitischen und raumwissenschaftlichen Debatten hat der Begriff „Kulturlandschaft“ zuletzt hohe Aufmerksamkeit erfahren. Das Dissertationsprojekt von Dr. Ludger Gailing widmete sich daher der Aufgabe, die bisherige Raum- und Landschaftsforschung zu Kulturlandschaften um sozial- und insbesondere um politikwissenschaftliche Aspekte zu erweitern. Gailing kam zu dem Ergebnis, dass Kulturlandschaften gesellschaftlich konstruiert sind. Bestimmend sind dabei sowohl Institutionen, etwa Rechtsverordnungen, Förderprogramme, Raumbilder sowie Symbole der Kulturlandschaft, als auch Governance-Formen, also Handlungs- und Steuerungsmodi der beteiligten Akteure. mehr info

Das Vorhaben ist innerhalb des DFG-Bündelantrags „KULAKon – Konstituierung von Kulturlandschaft“ angesiedelt und fokussiert auf die sektoralen Institutionensysteme sowie auf Formen einer kulturlandschaftsbezogenen Governance, die Beiträge zu deren Koordination und Interaktion leisten. Es werden Forschungsstränge der sozialwissenschaftlichen Institutionen- sowie der Governanceforschung mit empirischen Untersuchungen zur Konstituierung von Kulturlandschaften als Handlungsräumen verbunden. Im Mittelpunkt der Untersuchungen steht die Gewinnung grundlegender Erkenntnisse zur inneren Systemlogik ausgewählter sektoraler Institutionensysteme sowie zu ihrem Beitrag für die Konstituierung einzelner Kulturlandschaften und für Formen kulturlandschaftsbezogener Governance. mehr info

Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum

Die Europäische Kommission konstatiert in ihrem Bericht „Social innovation research in the European Union“ (EU 2013) einen Mangel an Forschungen zu sozialen Innovationen in ländlichen Regionen. RurAction füllt diese Forschungslücke. Das Forschungs- und Ausbildungsnetzwerk bringt renommierte Wissenschaftler und erfahrene Praktiker aus Bereichen der sozialwissenschaftlichen Raumforschung, der sozialen Innovationsforschung und des sozialen Unternehmertums zusammen, um zu erforschen, wie in strukturschwachen ländlichen Regionen sozial-innovative Lösungen für bestehende Problemlagen entwickelt werden. mehr info

In weiten Teilen Europas sind strukturschwache ländliche Regionen mit ähnlichen Problemen konfrontiert. Die wirtschaftliche Produktivität ist gering, ebenso das Angebot an qualifizierten Arbeitsplätzen. Bildungs- und kulturelle Angebote können in diesen Regionen nicht in dem Maße vorhanden sein wie in Agglomerationsräumen. RurInno setzt an dieser Stelle an. Es bringt Forscher und Praktiker aus zwei Forschungseinrichtungen und aus vier – in ländlichen Räumen arbeitenden – Sozialunternehmen zusammen, die gemeinsam drei Ziele verfolgen: Zum ersten den Wissensaustausch zwischen Forschung und Praxis zu fördern, zum zweiten das empirische Wissen über Bedingungen für soziale Innovationen im ländlichen Raum zu verbessern und zum dritten die Sichtbarkeit der Arbeit der sozialen Unternehmen in Politik und Gesellschaft zu erhöhen. mehr info

Das Projekt befasste sich mit Raumpionieren, die in sozial benachteiligten Stadtquartieren versuchen, neuartige, sozial-innovative Projekte entweder selbst zu entwickeln oder aber neue Projekte von andernorts aufzugreifen, zu modifizieren und vor Ort mit dem Ziel der Verbesserung von Lebensqualität umzusetzen. Die Akteure sind mit ihrem sozial-innovativ und reflexiv angelegten Handeln potenzielle Motoren für die Quartiersentwicklung. Das Projekt knüpfte an Diskussionen um zivilgesellschaftliches Engagement und Konfliktbeziehungen zwischen Akteuren der Bottom-up- und Top-down-Ebene in der Raumentwicklung an. mehr info

In seinem Dissertationsprojekt ging Thorsten Heimann der Frage nach, wie sich kulturelle Unterschiede im Umgang mit Klimawandel an europäischen Küsten beschreiben und erklären lassen. Dazu entwickelte er das Konzept des relationalen Kulturraums, erarbeitete umweltsoziologische Erklärungsansätze und prüfte diese anhand einer Befragung von mehr als 800 Akteuren der Raumentwicklung europäischer Küstenstaaten. mehr info

Das Teilprojekt „Gesellschaftliche Verarbeitungen des Klimawandels“ des „Potsdamer Forschungsverbundes für Naturgefahren, Klimawandel und Nachhaltigkeit“ (PROGRESS) untersuchte mit sozialwissenschaftlichen Methoden, wie Klimaveränderungen im Nord- und Ostseeraum antizipiert, wahrgenommen und in Handeln übersetzt werden. Durch die Untersuchung von Mediendiskursen und Expertenaussagen konnten Grundsätze und Maßnahmen identifiziert werden, die für eine erfolgreiche klimawandelbezogene Planung entscheidend sind. mehr info

Regenerierung von Städten

Die Zahl der Asylbewerber und Flüchtlinge ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen, mit einem Höchststand in 2015. Für die Städte und Gemeinden ergeben sich hieraus neue Herausforderungen und Integrationsanforderungen. Im Fokus der Studie steht eine angemessene Wohnraumversorgung der Flüchtlinge als wichtige Komponente der Integration. Es wird untersucht, inwieweit es gelingt, dass sich die Flüchtlinge auf dem regulären Wohnungsmarkt versorgen. Darüber hinaus werden die regionale Verteilung und die Unterbringungsformen während und nach dem Asylverfahren untersucht. mehr info

Die Stärkung der Innenstädte ist von besonderer Bedeutung für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Gerade in den innerstädtischen Quartieren stellen Altbauten, die leer stehen oder sanierungsbedürftig sind, einen städtebaulichen Missstand dar. Sie wirken sich negativ auf das Image sowohl als Wohnquartier als auch als Einzelhandelsstandort aus. Ziel des Ressortforschungsvorhabens war, die aktuelle Situation, die Altbaustrategien und die wesentlichen Trends in der Entwicklung von innerstädtischen Altbaubeständen darzustellen und zu bewerten. mehr info

Vor dem Hintergrund der Erarbeitung eines neuen Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes beauftragte die Stadt Halle (Saale) das IRS mit der statistischen Analyse kleinräumlicher sozialräumlicher Veränderungen in Halle (Saale) für den Zeitraum 2011 bis 2014. Im Vordergrund der Analyse stand zum einen die Frage, ob bestimmte Teilgebiete Halles in besonderem Maße durch soziale Problemlagen geprägt sind. Zum anderen wurde untersucht, ob der Abstand zwischen diesen Gebieten und dem „Durchschnitt“ Halles zurückgeht oder wächst. mehr info

Die europäischen Städte, seit den 1990er Jahren durch den wirtschaftlichen Strukturwandel mit zunehmenden sozialräumlichen Ungleichentwicklungen konfrontiert, mussten sich mit der Globalisierung neu erfinden. Übergreifend ist dabei ein starkes Interesse an der Generierung von Zuwanderung. Dabei kommt es vielfach zu einer Diskrepanz zwischen dem gewünschten Zuzug Hochqualifizierter, sozial bessergestellter Schichten und kreativer Klassen und zum Teil ungeplanter Zuwanderung durch Arbeitsmigranten, temporären Bewohnern und Flüchtlingen. Im Leitprojekt untersuchen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, inwieweit diese Diskrepanz auf die Stadtentwicklungsprozesse zurückwirkt. mehr info

Im Habilitationsprojekt "Public Policy and Gentrification in London, Berlin and St. Petersburg" untersucht Dr. Matthias Bernt von 2014 bis 2017 vergleichend Regenerierungspolitiken und Gentrifizierungsprozesse in Berlin, London und St. Petersburg. Er analysiert dabei, welchen Einfluss verschiedene institutionelle Kontexte, Planungspolitiken und Eigentumsverhältnisse auf Verläufe und Dynamiken von Gentrifizierungsprozessen haben. mehr info

Die Studie „Potenziale ländlicher Kleinstädte in peripheren Lagen“ hatte zum Ziel, anhand von Recherchen und Fallstudien wesentliche Herausforderungen, denen sich periphere Kleinstädte in Deutschland aktuell und perspektivisch gegenüber sehen, differenziert darzustellen. Dabei wurden wirtschaftliche, soziale, demographische, finanzielle und kulturelle Entwicklungstrends sowie lokale Handlungsstrukturen berücksichtigt und die unterschiedlichen Potenziale peripherer Kleinstädte zur Stabilisierung ländlicher Räume herausgearbeitet. mehr info

Das Leitprojekt der Forschungsabteilung bildete den Abschluss der sechsjährigen Forschungen über die Peripherisierung von Städten. Peripherisierung wurde dabei als ein mehrdimensionales Konzept verwendet, das verschiedene sozialräumliche Prozesse umfassen kann: die Abkopplung von der Innovationsdynamik der Wissensökonomie und/oder von Infrastrukturnetzen, die Abhängigkeit von Entscheidungszentralen in Wirtschaft und Politik sowie die Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte. Das Leitprojekt hat den Umgang der Stadtpolitiken mit diesen Prozessen untersucht. Dabei standen folgende Fragen im Mittelpunkt: Wie beeinflussen sozialräumliche Peripherisierungsprozesse den Wandel von Steuerungsformen? Wie prägt der Wandel von Governance-Formen sozialräumliche Peripherisierungsprozesse? mehr info

Im Zusammenhang mit der strukturellen Neuausrichtung der Berliner Stadtentwicklung durch die "Rahmenstrategie Soziale Stadtentwicklung" hatte der Berliner Senat fünf großflächige "Aktionsräume plus" im Stadtgebiet festgelegt, in denen insgesamt etwa ein Viertel der Berliner Bevölkerung lebte. Das IRS übernahm in diesem Zusammenhang Aufgaben der Prozesskoordination und der begleitenden Evaluierung des Vorhabens, das im Rahmen der Innovationsklausel der Verwaltungsvereinbarung Städtebauförderung beim Bund angemeldet wurde. mehr info

Das Bund-Länder-Programm Stadtumbau Ost wurde im Jahr 2002 von der Bundesregierung im Rahmen der Städtebauförderung aufgelegt, zunächst mit einer Laufzeit bis 2009. Es hat sowohl die Stärkung der Innenstädte und erhaltenswerten Stadtquartiere durch gezielte Aufwertungsmaßnahmen als auch die Stabilisierung der städtischen Wohnungsmärkte durch den Abriss leer stehender, dauerhaft nicht mehr nachgefragter Wohnungen zum Ziel. Die Bundestransferstelle Stadtumbau Ost versteht sich als programmspezifisches Kompetenzzentrum zur wissenschaftlichen Begleitung des Programms und als vermittelnde Instanz, die zur weiteren Qualifizierung des Stadtumbauprozesses beiträgt. mehr info

Historische Forschungsstelle

Das Projekt untersuchte die Funktion der DDR-Bezirksverwaltungen für das politische System der DDR und ihr Handeln im Spannungsfeld zentralstaatlicher Vorgaben, regionaler Eigeninteressen und der Machtausübung gegenüber Städten und Gemeinden. Es leistete damit einen Beitrag zur geschichtswissenschaftlichen Forschungsdebatte über das Verhältnis von diktatorisch-zentralistischen Strukturen und eigendynamischen Entwicklungen in staatlichen und gesellschaftlichen Subsystemen der DDR. mehr info