Aktuelle Drittmittelprojekte

Das Forschungsvorhaben „Estates after Transition – Großwohnsiedlungen nach der Transformation“ zielt auf die Untersuchung aktueller Stadtentwicklungsprozesse in postsozialistischen Großwohnsiedlungen. Es basiert auf vergleichenden Fallstudien von sechs Wohngebieten in Ostdeutschland, Estland und Russland; die Untersuchungen in Halle-Neustadt und Berlin-Marzahn werden vom IRS durchgeführt. Im Mittelpunkt stehen dabei Akteure, ihre Interessen und Ressourcen sowie die Entwicklungsdynamiken, die sich aus ihrem Zusammenwirken ergeben. mehr info

Das in Kooperation mit der Universität Łódź eingeworbene Projekt thematisiert unterschiedliche Pfade der Entwicklung von unterschiedlichen Quartieren in beiden Städten nach dem Systemwechsel vor gut 25 Jahren. Dabei erarbeiten die Wissenschaftler/-innen sowohl neue Erkenntnisse über das Zusammenspiel von institutionellen Kontexten und sozio-räumlichen Differenzierungsprozessen als auch über post-sozialistische Stadtentwicklung in Mittel- und Osteuropa. mehr info

Um nicht mehr zu schrumpfen, sondern wieder zu wachsen, sind viele Städte auf Zuwanderung angewiesen. Trotz des zunehmenden Wettbewerbs um junge Einwohner, Studierende und qualifizierte Fachkräfte sowie der verbreiteten Wachstumspolitiken entwickeln die Städte bisher kaum eigene Zuwanderungsstrategien, da die Steuerung der Zuwanderung bisher vielmehr als eine staatliche Aufgabe gilt. Mit ihren Integrationspolitiken reagieren die Städte lediglich auf den Zuzug von Migranten und die staatliche Zuweisung von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Eine Verknüpfung von Stadtentwicklungs- und Integrationskonzepten erfolgt in der Planungspraxis kaum. mehr info

Aktuelle Qualifizierungsprojekte