Forschungsabteilung REGENERIERUNG VON STÄDTEN

Die Abteilung beschäftigt sich mit Fragen der Regenerierung von Städten und begreift diese als analytischen Schlüssel zum Verständnis urbaner Transformationen. Das Forschungsinteresse richtet sich auf Praktiken der Planung, die sozialräumliche Ungleichheiten und Fragmentierungen innerhalb und zwischen Städten adressieren. Die  Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen die unterschiedlichen Ausprägungen lokaler Steuerungsansätze von Politik, Planung und Zivilgesellschaft im Umgang mit zunehmend globalen Herausforderungen. Dazu zählen beispielsweise die Migration und die Umverteilung von Ressourcen für verschiedene Bevölkerungsgruppen. Empirisch relevant sind vornehmlich europäische Städte, die einen starken Strukturwandel durchliefen und die auf diese krisenhafte Situation mit spezifischen Handlungskonzepten reagierten.

Einen besonderen Stellenwert nehmen stadtentwicklungspolitische Fragen im Rahmen des sogenannten Stadtumbaus ein. Die im Jahr 2004 im Auftrag des Bundes eingerichtete Bundestransferstelle „Stadtumbau Ost“ hat sich hier als Kompetenzzentrum für den Wissenstransfer etabliert.

Aktuelles
19. März | 2019

Die Metropolen standen lange im Zentrum der Aufmerksamkeit. Doch der Blickwinkel hat sich verschoben. Mit wachsendem Interesse am ländlichen Raum rücken Klein- und Mittelstädte auf die Agenda: Können sie als „Anker“ dabei helfen, besonders strukturschwache ländliche Räume zu stabilisieren? Das Raumwissenschaftliche Kolloquium 2019 des 5R-Netzwerks am 28. Februar in Berlin hat sich dieser Frage angenommen und wichtige Erkenntnisse aus Forschung und Praxis zusammengeführt. mehr Info

Aktuelles
19. Dezember | 2018

Im Hintergrund spielt gefühlvolle Gitarrenmusik. Saftiges Grün ist zu sehen, spielende Kinder, ein vor Frische strotzender Wochenmarkt, eine herausgeputzte Innenstadt und Menschen, die in diesem Idyll ihr Glück gefunden haben. Wer die Imagevideo-Reihe „Schön hier zu sein“ der Stadt Eberswalde sieht, möchte am liebsten sofort selbst dorthin. Die auftretenden Personen – Alleinstehende, Familien, Paare – sind keine Schauspieler, sondern echte Neu-Eberswalder, deren persönliche Sichten auf ihren neuen Wohnort in den Kurzfilmen erzählt werden. Doch, von Einzelbeispielen abgesehen, wer zieht eigentlich nach Eberswalde und in die anderen brandenburgischen Städte in mittlerer Distanz von Berlin? Kommt alles Wachstum aus Berlin? Und entscheiden sich die Zuzügler wirklich frei, oder werden sie schlicht verdrängt? Über diese Fragen diskutierten die Teilnehmenden des 45. Brandenburger Regionalgesprächs am 27. November 2018 im IRS in Erkner. mehr Info

Foto: © Felicitas Hillmann/IRS