Aktuelles Leitprojekt

Das Leitprojekt erforscht Landgemeinden in strukturschwachen ländlichen Regionen, in denen Bürger sowie gesellschaftliche Akteure aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft kreative Projekte zur Lösung ihrer lokalen Problemlagen entwickelt haben. Ziel der Forschung im Leitprojekt ist die Analyse solcher innovativen Projekte. Das Spektrum des bürgerschaftlichen Engagements in den ausgewählten Landgemeinden umfasst die Bereiche regenerative Energien, Nahversorgung sowie Kunst und Kultur. mehr info

Aktuelle Drittmittelprojekte

In dem abteilungsübergreifenden Drittmittelprojekt „MedPlan“ untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IRS, wie sich städtebauliche Planungsprozesse mit dem Einsatz neuer Medien verändern. Dazu integrieren sie kommunikations- und planungswissenschaftliche Forschungsansätze mit einer historischen Perspektive auf Mediatisierungsprozesse in der Planung im 20. Jahrhundert. Darüber hinaus erprobt das Projekt ein neues Format der Doktoranden- und Postdoktoranden-Ausbildung und wird daher in der Förderlinie „Nachwuchsförderung“ im Rahmen des SAW-Verfahrens der Leibniz-Gemeinschaft gefördert. Es startete im April 2017 und hat eine Laufzeit von drei Jahren. mehr info

Stadtquartiere sehen sich immer stärker einem Wandlungsdruck ausgesetzt, der durch Entwicklungen von Warenproduktion, -konsumption und -transport erzeugt wird. Die Bestellung und Lieferung von Waren hat enorm zugenommen und umfasst neben klassischen Waren des mittel- und langfristigen Bedarfs auch immer stärker die Versorgung mit Lebensmitteln. Die dadurch entstehenden kleinteiligen Sendungsstrukturen, aber auch das Mengenwachstums des Sendungsvolumens stellen eine Herausforderung für die Städte dar. Auf der einen Seite entstehen Umweltbelastungen durch Schadstoffausstoß der Lieferfahrzeuge, zum anderen hemmen diese den Verkehrsfluss und erzeugen Gefahrensituationen. Das BMBF-Forschungsprojekt „Stadtquartier 4.0“ soll Auswege und Lösungsmöglichkeiten für Städte und Stadtquartiere aufzeigen und erproben. mehr info

Die Europäische Kommission konstatiert in ihrem Bericht „Social innovation research in the European Union“ (EU 2013) einen Mangel an Forschungen zu sozialen Innovationen in ländlichen Regionen. RurAction füllt diese Forschungslücke. Das Forschungs- und Ausbildungsnetzwerk bringt renommierte Wissenschaftler und erfahrene Praktiker aus Bereichen der sozialwissenschaftlichen Raumforschung, der sozialen Innovationsforschung und des sozialen Unternehmertums zusammen, um zu erforschen, wie in strukturschwachen ländlichen Regionen sozial-innovative Lösungen für bestehende Problemlagen entwickelt werden. mehr info

Moderne Gesellschaften werden heute Innovationsgesellschaften, in denen Innovationen die dominante treibende Kraft der Entwicklung bildet. Produziert und reproduziert werden diese heute vor allem in Innovationsfeldern, die durch die Interaktion von Akteuren in Bezug auf spezielle Themen (beispielsweise Elektromobilität oder die Regulierung von Banken) konstituiert werden. Innovation wird im Zuge dieser Entwicklung zunehmend reflexiv, also selbst zum Ziel und Zweck gesellschaftlichen Handelns. Diese Reflexivität ist der zentrale Fokus des Graduiertenkollegs in seiner von der DFG bewilligten zweiten Phase, die von Oktober 2016 bis März 2021 angesetzt ist. mehr info

Das Ziel des Projekts ist es zu untersuchen, inwiefern Umgangsweisen mit aquatischen Phänomenen wie zum Beispiel Fluten in Flussregionen von kulturspezifischem Wissen beeinflusst werden. Dabei liegt der Untersuchungsschwerpunkt auf Wahrnehmungen potenzieller Verwundbarkeit (Vulnerabilitätskonstruktionen) und lokalen Praktiken zur Minderung von Risiken (Resilienzkonstruktionen). mehr info

In weiten Teilen Europas sind strukturschwache ländliche Regionen mit ähnlichen Problemen konfrontiert. Die wirtschaftliche Produktivität ist gering, ebenso das Angebot an qualifizierten Arbeitsplätzen. Bildungs- und kulturelle Angebote können in diesen Regionen nicht in dem Maße vorhanden sein wie in Agglomerationsräumen. RurInno setzt an dieser Stelle an. Es bringt Forscher und Praktiker aus zwei Forschungseinrichtungen und aus vier – in ländlichen Räumen arbeitenden – Sozialunternehmen zusammen, die gemeinsam drei Ziele verfolgen: Zum ersten den Wissensaustausch zwischen Forschung und Praxis zu fördern, zum zweiten das empirische Wissen über Bedingungen für soziale Innovationen im ländlichen Raum zu verbessern und zum dritten die Sichtbarkeit der Arbeit der sozialen Unternehmen in Politik und Gesellschaft zu erhöhen. mehr info

Aktuelle Qualifizierungsprojekte

In Deutschland werden Zwischennutzungen in unterschiedlichen funktionalen und räumlichen Kontexten strategisch in Prozesse der Stadtentwicklung eingebunden, um neue Entwicklungsperspektiven für leerstehende Flächen, Gebäude und schließlich ganze Quartiere zu initiieren. Wie kommt es zur Entstehung, Verbreitung und schließlich zur Etablierung solch neuartiger Planungsansätze? In seiner Dissertation untersucht Thomas Honeck diese Fragen anhand des empirischen Gegenstandes der Zwischennutzung im deutschen Planungssystem. mehr info