Forschungsabteilung KOMMUNIKATIONS- UND WISSENSDYNAMIKEN IM RAUM

Die Forschungsabteilung beschäftigt sich mit den räumlichen Implikationen des wirtschaftlichen Strukturwandels hin zu einer Wissensökonomie. Grundlage der Forschungen ist eine intensive Auseinandersetzung mit den Besonderheiten des Faktors Wissen und den Herausforderungen, kreative Prozesse zu organisieren. Unter Wissen verstehen wir auch die Fähigkeit zum sozialen Handeln.

Wissen hat immer schon ökonomischem Handeln zugrunde gelegen. Allerdings ist die Wissensarbeit aktuell zunehmend reflexiv, wird also auf sich selber gerichtet, um die Wirkung ökonomischen Wissens zu steigern und immer neue Geschäftsfelder zu erschließen. Professionelle Wissensarbeit zielt darauf ab, durch die absichtsvolle Veränderung der Wissensbestände, die dem ökonomischen Handeln zugrunde liegen, neue geschäftliche Gelegenheiten zu generieren. In der Wissensökonomie wird die Innovation zur Routine. Die Forschungsausrichtung der Abteilung weist einen hohen Grad an Internationalität auf. Dies zeigt sich sowohl in der Themenwahl, den Untersuchungsräumen als auch in der engen Kollaboration in internationalen Projektverbünden. 

Die Forschungsabteilung beschäftigt sich mit den räumlichen Implikationen des wirtschaftlichen Strukturwandels hin zu einer Wissensökonomie. Grundlage der Forschungen ist eine intensive Auseinandersetzung mit den Besonderheiten des Faktors Wissen und den Herausforderungen, kreative Prozesse zu organisieren. Unter Wissen verstehen wir auch die Fähigkeit zum sozialen Handeln.

Wissen hat immer schon ökonomischem Handeln zugrunde gelegen. Allerdings ist die Wissensarbeit aktuell zunehmend reflexiv, wird also auf sich selber gerichtet, um die Wirkung ökonomischen Wissens zu steigern und immer neue Geschäftsfelder zu erschließen. Professionelle Wissensarbeit zielt darauf ab, durch die absichtsvolle Veränderung der Wissensbestände, die dem ökonomischen Handeln zugrunde liegen, neue geschäftliche Gelegenheiten zu generieren. In der Wissensökonomie wird die Innovation zur Routine. Die Forschungsausrichtung der Abteilung weist einen hohen Grad an Internationalität auf. Dies zeigt sich sowohl in der Themenwahl, den Untersuchungsräumen als auch in der engen Kollaboration in internationalen Projektverbünden. 

Aktuelles Leitprojekt

Das Leitprojekt erforscht Landgemeinden in strukturschwachen ländlichen Regionen, in denen Bürger sowie gesellschaftliche Akteure aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft kreative Projekte zur Lösung ihrer lokalen Problemlagen entwickelt haben. Ziel der Forschung im Leitprojekt ist die Analyse solcher innovativen Projekte. Das Spektrum des bürgerschaftlichen Engagements in den ausgewählten Landgemeinden umfasst die Bereiche regenerative Energien, Nahversorgung sowie Kunst und Kultur. mehr info

Aktuelles
06. Dezember | 2018

Im Vorfeld der UN-Klimakonferenz, die gerade in Katowice stattfindet, führte die polnische Regierung vorübergehende Grenzkontrollen ein. Begründung: Die öffentliche Sicherheit sei durch ausländische Aktivisten bedroht. Die abwehrende Haltung gegen eine offene Auseinandersetzung mit dem Klimawandel ist nicht nur repräsentativ für die aktuelle Regierungspolitik in Polen, sondern auch für einen kulturellen Kontext, in welchem Klimaschutz eine sehr geringe Priorität hat. Ist Klimaschutz also eine Kulturfrage? Der Kulturwissenschaftler und Soziologe Dr. Thorsten Heimann sagt „ja“. In seinem Buch „Culture, Space and Climate Change – Vulnerability and Resilience in European Coastal Areas”, das heute bei Routledge erscheint, zeigt er, wie kulturelle Hintergründe Klimaschutz und Klimaanpassung hemmen und fördern. mehr Info

Aktuelles
30. November | 2018

Was tun, wenn der letzte Laden geschlossen hat und der Bus kaum noch fährt? Gemeinden im ländlichen Raum stehen oft vor besonderen Herausforderungen, wenn es darum geht, ihren Einwohnern gleichwertige Lebensbedingungen zu bieten. Doch oft sind die Bürgerinnen und Bürger in Landgemeinden auch besonders kreativ beim Umgang mit solchen Problemen. Sie finden neue, unkonventionelle Lösungen. Das IRS hat solche „sozialen Innovationen“ in Landgemeinden untersucht. Am 29. November 2018 kamen innovative Praktiker/-innen aus dem ländlichen Raum nach Erkner, um die Projektergebnisse zu diskutieren. mehr Info

Transferveranstaltung
Foto: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft
23. Januar | 2019

Die Kommunen stehen vor der Herausforderung, gleichwerte Lebensverhältnisse zu schaffen. Gleichzeitig haben die Bürger/-innen vor Ort Bedarf an mehr Selbstorganisation und bürgerschaftlichem Engagement. Für beide Seiten bietet die Digitalisierung zahlreiche Chancen. Schon jetzt erproben Kommunen und Bürger*innen neue Formen der gemeinsamen Kommunikation, Partizipation und Vernetzung. Die Veranstaltung thematisiert die Möglichkeiten eines kooperativen Miteinanders und zeigt auf, wie Digitalisierung und Ehrenamt als Treiber für Innovationen in ländlichen Regionen wirken können. mehr Info