Aktuelles Leitprojekt

Die Energiewende in Deutschland verändert – wie auch vergleichbare Transformationen in anderen Staaten – bisherige Raumnutzungen und -strukturen und stellt zugleich eine Herausforderung für die raumbezogene Politik dar. Die räumliche Gestaltung von sogenannten „energy transitions“ durch Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Zivilgesellschaft ist eine gesamtgesellschaftliche Problemstellung. Das Leitprojekt lenkt den Fokus auf einen Aspekt der Energiewende, der politisch wie wissenschaftlich besonders vielversprechend ist: neue Energieräume. mehr info

Aktuelle Drittmittelprojekte

Städte verursachen weltweit etwa 70 Prozent der Treibhausgasemissionen, sind aber auch besonders stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Insbesondere extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Hochwässer und Hitzewellen haben hohe Sachschäden zur Folge und wirken sich – aufgrund inadäquater Verhaltensweisen in Gefahrenlagen und mangelnder Vorsorge – negativ auf die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner aus. Das BMBF-Forschungsprojekt „Urbane Resilienz gegenüber extremen Wetterereignissen - Typologien und Transfer von Anpassungsstrategien in kleinen Großstädten und Mittelstädten“ (ExTrass) verfolgt das Ziel, die Resilienz der Städte in enger Zusammenarbeit mit Stadtverwaltungen, Strukturen des Bevölkerungsschutzes und der Zivilgesellschaft messbar zu stärken. mehr info

Das ReNEW-Projekt ist das zentrale Forschungsprojekt des Leibniz-Forschungsverbundes Energiewende (LVE). Es ist darauf gerichtet, drei Spannungsfelder der Energiewende zu systematisieren und zu erkunden und die jeweiligen Ergebnisse für die Fachöffentlichkeit zu vermitteln: zentrale versus dezentrale Energiesysteme, öffentliche versus private Interessen und globale versus lokale Wirkungen. mehr info

Ziel der ARL-Arbeitsgruppe ist es, Innovationen im Planungssystem zu eruieren, die sich aus den praktischen Erfahrungen mit regionaler Steuerung der Energiewende in Nordostdeutschland in den letzten Jahren ergeben haben. mehr info

Aktuelle Qualifizierungsprojekte

Das Habilitationsprojekt befasst sich mit Energieräumen und neuen Geographien der Energiewende auf regionaler Ebene. Diese geographische Perspektive auf Energieräume bezieht sich sowohl auf materielle Phänomene wie Energieinfrastrukturen und Energielandschaften als auch auf soziale und politische Phänomene wie Formen raumbezogener Energie-Governance mit ihren Akteurskonstellationen, Machtbeziehungen und Subjektivierungen. mehr info

Windenergie wird als eine zentrale Technologie zur Verwirklichung von Klimaschutzzielen und der Förderung ländlicher Regionen gesehen. Viele Länder unterstützen daher den Bau von Windenergieanlagen. Die Literatur zur sozialen Akzeptanz der Windenergie hat bislang vielzählige Aspekte untersucht, jedoch besteht Unklarheit über die Rolle von Macht und energiepolitischen Diskursen in diesen neu entstehenden Energieräumen. Welche Rolle Diskursdynamiken in Auseinandersetzung um Windenergieanlagen spielen, ist daher Fokus des Dissertationsvorhabens. mehr info

While the German energy transition, Energiewende, is often portrayed as a rural phenomenon, it is widely recognised that the reconfiguration of urban energy systems is a key strategy of climate change mitigation. Thus, there has been a politics revolving about issues how to readjust these systems both technologically and organisationally. In many German cities, debates about to which end urban energy grids should be run, resulted in conflicts about deprivatising urban energy systems – either through state or cooperative ownership. This dissertation project focusses on the cities of Berlin and Hamburg both of which have experienced major conflicts about the future of the city's energy grid and provision. mehr info