Aktuelles Leitprojekt

Ziel des Leitprojekts ist es, die politische Konstruktion und die Governance kritischer Infrastrukturen im Zusammenhang mit ihrer Räumlichkeit zu verstehen. Infrastrukturen werden zunehmend im Hinblick auf ihre Anfälligkeit für Störungen und die daraus resultierenden Sicherheitsrisiken betrachtet. Politische Ressourcen werden darauf verwendet, „kritische Infrastrukturen“ wie Kommunikations- und Energienetze angemessen zu sichern. Doch welche Infrastrukturen gelten als kritisch und warum? Welche Steuerungsansätze werden verfolgt, um mit Infrastrukturrisiken umzugehen? Städtische Klimaanpassung und die „Energiewende“ sind zwei Handlungsfelder, in welchen der Aspekt der Infrastruktur-Kritikalität zunehmende Aufmerksamkeit erhält. Sie stehen deshalb im Zentrum der Analyse dieses Leitprojekts. mehr info

Aktuelle Drittmittelprojekte

ExTrass möchte deutsche Groß- und Mittelstädte besser gegen Hitze und Starkregen wappnen. Hierzu werden hemmende und fördernde Faktoren der urbanen Klimaanpassung analysiert und erfolgreiche Maßnahmen identifiziert. Ein Schwerpunkt der Projekttätigkeit finden in drei Fallstudienstädten - Potsdam, Remscheid und Würzburg - statt. Hier werden u.a. Begrünungsmaßnahmen getestet, eine klimaangepasste Stadtplanung angestrebt, Daten zum Stadtklima ergänzt, die Bevölkerung durch Kommunikation für Risiken sensibilisiert und Notfallpläne verbessert. Zudem werden Austauschmöglichkeiten geschaffen, damit Städte besser voneinander lernen können. mehr info

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Fördermaßnahme Stadt-Land-Plus der Leitinitiative Zukunftsstadt geförderte Verbundprojekt ReGerecht setzt sich zum Ziel, Lösungen für einen gerechten Interessenausgleich zwischen Stadt, städtischem Umland und ländlichem Raum zu erarbeiten und zu implementieren. Mit dem Verbundprojekt werden zwei zentrale Fragen beantwortet: Wie entstehen regionale Nutzungskonflikte? Und: Wie lassen sich gerechte Lösungen für diese Nutzungskonflikte finden? mehr info

Das ReNEW-Projekt ist das zentrale Forschungsprojekt des Leibniz-Forschungsverbundes Energiewende (LVE). Es ist darauf gerichtet, drei Spannungsfelder der Energiewende zu systematisieren und zu erkunden und die jeweiligen Ergebnisse für die Fachöffentlichkeit zu vermitteln: zentrale versus dezentrale Energiesysteme, öffentliche versus private Interessen und globale versus lokale Wirkungen. mehr info

Ziel der ARL-Arbeitsgruppe ist es, Innovationen im Planungssystem zu eruieren, die sich aus den praktischen Erfahrungen mit regionaler Steuerung der Energiewende in Nordostdeutschland in den letzten Jahren ergeben haben. mehr info

Aktuelle Qualifizierungsprojekte

Das Habilitationsprojekt befasst sich mit Energieräumen und neuen Geographien der Energiewende auf regionaler Ebene. Diese geographische Perspektive auf Energieräume bezieht sich sowohl auf materielle Phänomene wie Energieinfrastrukturen und Energielandschaften als auch auf soziale und politische Phänomene wie Formen raumbezogener Energie-Governance mit ihren Akteurskonstellationen, Machtbeziehungen und Subjektivierungen. mehr info