© rcfotostock/fotolia.de
© rcfotostock/fotolia.de
Forschungsabteilung INSTITUTIONENWANDEL UND REGIONALE GEMEINSCHAFTSGÜTER

Die Forschungsabteilung beschäftigt sich mit den räumlichen Implikationen des wirtschaftlichen Strukturwandels hin zu einer Wissensökonomie. Grundlage der Forschungen ist eine intensive Auseinandersetzung mit den Besonderheiten des Faktors Wissen und den Herausforderungen, kreative Prozesse zu organisieren. Unter Wissen verstehen wir auch die Fähigkeit zum sozialen Handeln.

Wissen hat immer schon ökonomischem Handeln zugrunde gelegen. Allerdings ist die Wissensarbeit aktuell zunehmend reflexiv, wird also auf sich selber gerichtet, um die Wirkung ökonomischen Wissens zu steigern und immer neue Geschäftsfelder zu erschließen. Professionelle Wissensarbeit zielt darauf ab, durch die absichtsvolle Veränderung der Wissensbestände, die dem ökonomischen Handeln zugrunde liegen, neue geschäftliche Gelegenheiten zu generieren. In der Wissensökonomie wird die Innovation zur Routine. Die Forschungsausrichtung der Abteilung weist einen hohen Grad an Internationalität auf. Dies zeigt sich sowohl in der Themenwahl, den Untersuchungsräumen als auch in der engen Kollaboration in internationalen Projektverbünden. 

Die Forschungsabteilung beschäftigt sich mit den räumlichen Implikationen des wirtschaftlichen Strukturwandels hin zu einer Wissensökonomie. Grundlage der Forschungen ist eine intensive Auseinandersetzung mit den Besonderheiten des Faktors Wissen und den Herausforderungen, kreative Prozesse zu organisieren. Unter Wissen verstehen wir auch die Fähigkeit zum sozialen Handeln.

Wissen hat immer schon ökonomischem Handeln zugrunde gelegen. Allerdings ist die Wissensarbeit aktuell zunehmend reflexiv, wird also auf sich selber gerichtet, um die Wirkung ökonomischen Wissens zu steigern und immer neue Geschäftsfelder zu erschließen. Professionelle Wissensarbeit zielt darauf ab, durch die absichtsvolle Veränderung der Wissensbestände, die dem ökonomischen Handeln zugrunde liegen, neue geschäftliche Gelegenheiten zu generieren. In der Wissensökonomie wird die Innovation zur Routine. Die Forschungsausrichtung der Abteilung weist einen hohen Grad an Internationalität auf. Dies zeigt sich sowohl in der Themenwahl, den Untersuchungsräumen als auch in der engen Kollaboration in internationalen Projektverbünden. 

Aktuelles Leitprojekt

Ziel des Leitprojekts ist es, die politische Konstruktion und die Governance kritischer Infrastrukturen im Zusammenhang mit ihrer Räumlichkeit zu verstehen. Infrastrukturen werden zunehmend im Hinblick auf ihre Anfälligkeit für Störungen und die daraus resultierenden Sicherheitsrisiken betrachtet. Politische Ressourcen werden darauf verwendet, „kritische Infrastrukturen“ wie Kommunikations- und Energienetze angemessen zu sichern. Doch welche Infrastrukturen gelten als kritisch und warum? Welche Steuerungsansätze werden verfolgt, um mit Infrastrukturrisiken umzugehen? Städtische Klimaanpassung und die „Energiewende“ sind zwei Handlungsfelder, in welchen der Aspekt der Infrastruktur-Kritikalität zunehmende Aufmerksamkeit erhält. Sie stehen deshalb im Zentrum der Analyse dieses Leitprojekts. mehr info

Aktuelles
18. Juni | 2020

Neue Windkraftprojekte rufen mittlerweile regelmäßig lokalen Widerstand hervor. Doch woran liegt es, ob Widerstand sich formiert und wie Anti-Windkraft-Bewegungen agieren? Geben nur lokale Bedingungen und die Umstände des konkreten Projekts den Ausschlag, oder spielt der jeweilige nationale Kontext – die politische Debatte etwa, oder die jeweiligen Regelungssysteme – eine Rolle? Andrea Bues ist dieser Frage nachgegangen. Sie stellte einen Vergleich zwischen Anti-Windkraft- Bewegungen in Brandenburg und der kanadischen Provinz Ontario an. Nun ist bei Routledge ihr Buch “Social Movements against Wind Power in Canada and Germany: Energy Policy and Contention” erschienen. mehr Info

Aktuelles
21. Mai | 2020

A new special issue of the journal “Innovation” guest-edited by Timmo Krüger (IRS) and Victoria Pellicer-Sifres (Universitat Politècnica de València) addresses power and conflict in societal responses to ecologic crises, particularly in efforts to transform energy systems, as well as approaches to study said responses. Ironically, given the remit of their publication outlet, the editors make clear from the outset that they believe innovation, more precisely social innovation, is not a concept that helps in understanding or advancing the necessary social and ecological transformations. Instead they point at alternative economic logics, such as degrowth, which do not promise alternative paths towards modernization and development, but rather alternatives to modernisation. The collection of eight articles emerged from encounters fostered by the Leibniz Research Alliance on Energy Transitions, and reflects the growing interest of transformation research, carried out at the IRS and elsewhere, in the idea of degrowth or postgrowth economies. mehr Info

Konferenz
25. November | 2020 - 27. November | 2020

Regions are of critical importance to implement the UN 2030 Agenda including the Sustainable Development Goals, the HABITAT III objectives and the European Green Deal. By focusing on sustainable and resilient urban-rural partnerships, the international URP2020 conference aims at developing new urban-rural imaginaries, integrating strategies and projects that explore present and future potentials in terms of sustainability and resilience. mehr Info