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Forschungsabteilung INSTITUTIONENWANDEL UND REGIONALE GEMEINSCHAFTSGÜTER

Gegenstand der Forschung sind institutionelle Arrangements und Governance-Formen zur Lösung von Gemeinschaftsgutproblemen im Wechselspiel zwischen Steuerung im Mehrebenensystem und regionalem bzw. lokalem Handeln. Das Erkenntnisinteresse richtet sich auf die Räumlichkeit von Gemeinschaftsgütern, sowie auf die materiellen Eigenschaften und die soziale und politische Konstruktion ihrer institutionellen Regelung.

Thematisch liegt der Fokus auf sozio-materiellen Transformationen im Energiesystem und der Herausbildung neuer dezentraler Energieräume. Konzeptionell verfolgt die Abteilung neuere Stränge der Institutionen- und Governance-Forschung. Dabei spielen Perspektiven auf „Macht“ (u.a. Gouvernementalität), „Materialität“ (u.a. sozialwissenschaftliche Infrastrukturforschung) und „Menschen“ (u.a. zu Schlüsselfiguren in raumbezogener Governance) eine zentrale Rolle. In raumwissenschaftlicher Hinsicht fokussieren die Forschungsprojekte auf sozioräumliche Akteursstrategien und das Upscaling innovativer Lösungen.

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Aktuelles Leitprojekt

Ziel des Leitprojekts ist es, die politische Konstruktion und die Governance kritischer Infrastrukturen im Zusammenhang mit ihrer Räumlichkeit zu verstehen. Infrastrukturen werden zunehmend im Hinblick auf ihre Anfälligkeit für Störungen und die daraus resultierenden Sicherheitsrisiken betrachtet. Politische Ressourcen werden darauf verwendet, „kritische Infrastrukturen“ wie Kommunikations- und Energienetze angemessen zu sichern. Doch welche Infrastrukturen gelten als kritisch und warum? Welche Steuerungsansätze werden verfolgt, um mit Infrastrukturrisiken umzugehen? Städtische Klimaanpassung und die „Energiewende“ sind zwei Handlungsfelder, in welchen der Aspekt der Infrastruktur-Kritikalität zunehmende Aufmerksamkeit erhält. Sie stehen deshalb im Zentrum der Analyse dieses Leitprojekts. mehr info

Aktuelles
01. Februar | 2019

Ein verstärkter Klimaschutz und die damit zusammenhängende Energiewende genießen allgemein eine hohe Zustimmung. Dennoch kommt es vor Ort insbesondere im Zuge des Ausbaus der Windenergie immer wieder zu Irritationen und Konflikten. Die Anforderungen an die Steuerung der Energiewende vor Ort sind hoch. Sie stellen insbesondere die Regionalplanung vor große Herausforderungen. Wie kann sie zu einer erfolgreichen Energiewende beitragen? Wie muss sie sich verändern und inwiefern hat sie sich bereits auf innovative Art weiterentwickelt? mehr Info

Aktuelles
10. Oktober | 2018

Zum ersten Oktober 2018 startete die Hauptförderphase des Verbundprojektes ExTrass, welches bereits von Mai 2017 bis Juni 2018 als BMBF-Definitionsprojekt gefördert wurde. ExTrass ist das Akronym für „Urbane Resilienz gegenüber extremen Wetterereignissen – Typologien und Transfer von Anpassungsstrategien in kleinen Großstädten und Mittelstädten“. Hinter dem etwas sperrigen Titel verbirgt sich ein hochaktuelles Thema, wie der lange Sommer 2018 noch einmal deutlich gemacht hat: Städte müssen sich an die sich verändernden klimatischen Bedingungen in Deutschland und Europa anpassen. mehr Info

Regionalgespräch
Foto: GuenterHH/CC BY-ND 2.0/flickr.com
22. Mai | 2019
46. Brandenburger Regionalgespräch

Die Kohlekommission hat mit ihren Beschlüssen einen Fahrplan für den Kohleausstieg bis 2038 und Strukturhilfen für die betroffenen Regionen vorgelegt. Für den Strukturwandel der Lausitz müssen daher in den kommenden Jahren neue Ideen entstehen und umgesetzt werden. Sie reichen von Industrie- und Managementlösungen für die Energiewende, über eine Verbesserung der Infrastruktur bis hin zu neuen Standorten für Wissenschaft und Forschung. mehr Info