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Forschungsabteilung INSTITUTIONENWANDEL UND REGIONALE GEMEINSCHAFTSGÜTER

Gegenstand der Forschung sind institutionelle Arrangements und Governance-Formen zur Lösung von Gemeinschaftsgutproblemen im Wechselspiel zwischen Steuerung im Mehrebenensystem und regionalem bzw. lokalem Handeln. Das Erkenntnisinteresse richtet sich auf die Räumlichkeit von Gemeinschaftsgütern, sowie auf die materiellen Eigenschaften und die soziale und politische Konstruktion ihrer institutionellen Regelung.

Thematisch liegt der Fokus auf sozio-materiellen Transformationen im Energiesystem und der Herausbildung neuer dezentraler Energieräume. Konzeptionell verfolgt die Abteilung neuere Stränge der Institutionen- und Governance-Forschung. Dabei spielen Perspektiven auf „Macht“ (u.a. Gouvernementalität), „Materialität“ (u.a. sozialwissenschaftliche Infrastrukturforschung) und „Menschen“ (u.a. zu Schlüsselfiguren in raumbezogener Governance) eine zentrale Rolle. In raumwissenschaftlicher Hinsicht fokussieren die Forschungsprojekte auf sozioräumliche Akteursstrategien und das Upscaling innovativer Lösungen.

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Aktuelles Leitprojekt

Ziel des Leitprojekts ist es, die politische Konstruktion und die Governance kritischer Infrastrukturen im Zusammenhang mit ihrer Räumlichkeit zu verstehen. Infrastrukturen werden zunehmend im Hinblick auf ihre Anfälligkeit für Störungen und die daraus resultierenden Sicherheitsrisiken betrachtet. Politische Ressourcen werden darauf verwendet, „kritische Infrastrukturen“ wie Kommunikations- und Energienetze angemessen zu sichern. Doch welche Infrastrukturen gelten als kritisch und warum? Welche Steuerungsansätze werden verfolgt, um mit Infrastrukturrisiken umzugehen? Städtische Klimaanpassung und die „Energiewende“ sind zwei Handlungsfelder, in welchen der Aspekt der Infrastruktur-Kritikalität zunehmende Aufmerksamkeit erhält. Sie stehen deshalb im Zentrum der Analyse dieses Leitprojekts. mehr info

Aktuelles
13. Februar | 2020

Die Forschungsabteilung „Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter” des IRS interessiert sich für grundlegende sozial-ökologische Transformationsprozesse. Sie will tiefgreifende Analysen liefern und die Komplexität gesellschaftlicher Herausforderungen erfassen. Das ist leichter gesagt als getan, denn wo setzt man dabei an? Bei der Hubschrauberperspektive auf die großen Zusammenhänge oder mit dem gleichsam mikroskopischen Blick auf die Besonderheiten von Einzelfällen? Am 27. Januar 2020 hatte die Abteilung drei internationale Koryphäen, Gretchen Bakke, Dominic Boyer und Cymene Howe, zu Gast, um dieser Frage in einem Workshop auf den Grund zu gehen. mehr Info

Aktuelles
04. Dezember | 2019

Küstenstädte sind in besonderer Weise vom Klimawandel betroffen. Zugleich gehören Städte oft zu den Pionieren der Klimapolitik, sowohl im Klimaschutz, also der Vermeidung von Treibhausgasemissionen, als auch in der Klimaanpassung. Ein neues Forschungsprojekt nimmt mehrere mittelgroße Küstenstädte im Nord- und Ostseeraum in den Blick, die sich als Pioniere der städtischen Klimapolitik positioniert haben. Es hat das Ziel, das gegenseitige Lernen der Städte zu unterstützen und herauszufinden, wie erfolgreiche lokale Projekte sich transferieren lassen. mehr Info

Konferenz
Photo: Biel Morro/Unsplash
07. Mai | 2020 - 08. Mai | 2020
Emerging Pathways in an Uncertain World!

The future of energy is highly uncertain. Under the looming threat of climate change, there is increasing pressure to transform the ways in which energy is generated, distributed, traded and consumed in order to achieve more sustainable futures. Yet the conditions of these transformations are constantly changing. While the Fridays for Future movement has shown increasing support for environmental transformations, the political atmosphere under which energy transitions are being implemented has changed. mehr Info