Forschungsabteilung HISTORISCHE FORSCHUNGSSTELLE

Die Forschungsabteilung beschäftigt sich mit den räumlichen Implikationen des wirtschaftlichen Strukturwandels hin zu einer Wissensökonomie. Grundlage der Forschungen ist eine intensive Auseinandersetzung mit den Besonderheiten des Faktors Wissen und den Herausforderungen, kreative Prozesse zu organisieren. Unter Wissen verstehen wir auch die Fähigkeit zum sozialen Handeln.

Wissen hat immer schon ökonomischem Handeln zugrunde gelegen. Allerdings ist die Wissensarbeit aktuell zunehmend reflexiv, wird also auf sich selber gerichtet, um die Wirkung ökonomischen Wissens zu steigern und immer neue Geschäftsfelder zu erschließen. Professionelle Wissensarbeit zielt darauf ab, durch die absichtsvolle Veränderung der Wissensbestände, die dem ökonomischen Handeln zugrunde liegen, neue geschäftliche Gelegenheiten zu generieren. In der Wissensökonomie wird die Innovation zur Routine. Die Forschungsausrichtung der Abteilung weist einen hohen Grad an Internationalität auf. Dies zeigt sich sowohl in der Themenwahl, den Untersuchungsräumen als auch in der engen Kollaboration in internationalen Projektverbünden. 

Die Forschungsabteilung beschäftigt sich mit den räumlichen Implikationen des wirtschaftlichen Strukturwandels hin zu einer Wissensökonomie. Grundlage der Forschungen ist eine intensive Auseinandersetzung mit den Besonderheiten des Faktors Wissen und den Herausforderungen, kreative Prozesse zu organisieren. Unter Wissen verstehen wir auch die Fähigkeit zum sozialen Handeln.

Wissen hat immer schon ökonomischem Handeln zugrunde gelegen. Allerdings ist die Wissensarbeit aktuell zunehmend reflexiv, wird also auf sich selber gerichtet, um die Wirkung ökonomischen Wissens zu steigern und immer neue Geschäftsfelder zu erschließen. Professionelle Wissensarbeit zielt darauf ab, durch die absichtsvolle Veränderung der Wissensbestände, die dem ökonomischen Handeln zugrunde liegen, neue geschäftliche Gelegenheiten zu generieren. In der Wissensökonomie wird die Innovation zur Routine. Die Forschungsausrichtung der Abteilung weist einen hohen Grad an Internationalität auf. Dies zeigt sich sowohl in der Themenwahl, den Untersuchungsräumen als auch in der engen Kollaboration in internationalen Projektverbünden. 

Aktuelles Leitprojekt

Lange Zeit wurde angenommen, dass soziale Disparitäten in und zwischen Städten im sozialistischen System der DDR weit weniger ausgeprägt waren als im marktwirtschaftlichen System der BRD. Neuere Erkenntnisse zeigen jedoch, dass es Analogien und parallele Entwicklungen in beiden Systemen gab, die sowohl in der BRD als auch in der DDR ab den 1960er-Jahren zur Verschärfung sozialräumlicher Disparitäten führten. Auch hinsichtlich der planungspolitischen Reaktionen darauf gibt es Hinweise auf einige analoge Entwicklungen. Mit diesem Leitprojekt soll erstmals ein integrierter Analyserahmen für historische Forschung zu sozialräumlichen Disparitäten über Systemgrenzen hinweg entwickelt und erprobt werden. mehr info

Aktuelles
29. April | 2019

Mehrere deutsche Ministerien haben in den letzten Jahren begonnen, ihre unheilvolle Vorgeschichte in der Zeit des Nationalsozialismus historisch aufarbeiten zu lassen. Über das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBSR) schrieb das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat im vergangenen Jahr ein Forschungsprojekt aus, das sich in insgesamt 12 Teilprojekten mit verschiedenen Dimensionen vom „Bauen und Planen im Nationalsozialismus. Voraussetzungen, Institutionen, Wirkungen“ befassen soll. Der Historischen Forschungsstelle des IRS ist es gelungen, zwei dieser Teilprojekte als Drittmittelprojekte zu akquirieren. mehr Info

Aktuelles
23. April | 2019

Das IRS hat bis zur Neubesetzung der Direktorenstelle eine neue kommissarische Leitung. Christoph Bernhardt, Leiter der Historischen Forschungsstelle des IRS wurde vom Kuratorium des IRS ab dem 23. April 2019 zum neuen wissenschaftlichen Stellvertreter des Direktors bestellt und leitet damit kommissarisch das IRS. Er löst Gabriela Christmann, Leiterin der Forschungsabteilung „Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum“, ab, die die Stellvertreterposition seit 2015 bekleidete. mehr Info