Forschungsabteilung HISTORISCHE FORSCHUNGSSTELLE

Die Forschungsabteilung beschäftigt sich mit den räumlichen Implikationen des wirtschaftlichen Strukturwandels hin zu einer Wissensökonomie. Grundlage der Forschungen ist eine intensive Auseinandersetzung mit den Besonderheiten des Faktors Wissen und den Herausforderungen, kreative Prozesse zu organisieren. Unter Wissen verstehen wir auch die Fähigkeit zum sozialen Handeln.

Wissen hat immer schon ökonomischem Handeln zugrunde gelegen. Allerdings ist die Wissensarbeit aktuell zunehmend reflexiv, wird also auf sich selber gerichtet, um die Wirkung ökonomischen Wissens zu steigern und immer neue Geschäftsfelder zu erschließen. Professionelle Wissensarbeit zielt darauf ab, durch die absichtsvolle Veränderung der Wissensbestände, die dem ökonomischen Handeln zugrunde liegen, neue geschäftliche Gelegenheiten zu generieren. In der Wissensökonomie wird die Innovation zur Routine. Die Forschungsausrichtung der Abteilung weist einen hohen Grad an Internationalität auf. Dies zeigt sich sowohl in der Themenwahl, den Untersuchungsräumen als auch in der engen Kollaboration in internationalen Projektverbünden. 

Die Forschungsabteilung beschäftigt sich mit den räumlichen Implikationen des wirtschaftlichen Strukturwandels hin zu einer Wissensökonomie. Grundlage der Forschungen ist eine intensive Auseinandersetzung mit den Besonderheiten des Faktors Wissen und den Herausforderungen, kreative Prozesse zu organisieren. Unter Wissen verstehen wir auch die Fähigkeit zum sozialen Handeln.

Wissen hat immer schon ökonomischem Handeln zugrunde gelegen. Allerdings ist die Wissensarbeit aktuell zunehmend reflexiv, wird also auf sich selber gerichtet, um die Wirkung ökonomischen Wissens zu steigern und immer neue Geschäftsfelder zu erschließen. Professionelle Wissensarbeit zielt darauf ab, durch die absichtsvolle Veränderung der Wissensbestände, die dem ökonomischen Handeln zugrunde liegen, neue geschäftliche Gelegenheiten zu generieren. In der Wissensökonomie wird die Innovation zur Routine. Die Forschungsausrichtung der Abteilung weist einen hohen Grad an Internationalität auf. Dies zeigt sich sowohl in der Themenwahl, den Untersuchungsräumen als auch in der engen Kollaboration in internationalen Projektverbünden. 

Aktuelles Leitprojekt

Die Entwicklung europäischer Städte nach 1945 wurde entscheidend von den Raumansprüchen des Automobilverkehrs und den damit verbundenen Mobilitätsmustern bestimmt. Dabei kam es zu einer widersprüchlichen Entwicklung: Während das planerische Leitbild der „autogerechten Stadt“ spätestens seit den 1970er Jahren zunehmend an Wirkungskraft verlor, nahmen Mobilität und insbesondere der städtische Autoverkehr vielerorts weiterhin zu. Das Leitprojekt untersucht in mehreren Fallstudien zentrale, bisher nicht erforschte Widersprüche innerhalb dieser Entwicklung in historischer Perspektive. Zentrale Analyseperspektiven betreffen die Rolle kommunaler Akteure, Planer und der Öffentlichkeit, die Überformung des Gebäudebestands durch Ausbauprojekte von Straßen sowie den Zusammenhang zwischen Autoverkehr und städtischer Freiraumgestaltung. mehr info

Aktuelles
07. Januar | 2019

Wenn 2019 das dreißigjährige Jubiläum der friedlichen Revolution von 1989 in allen Medien gefeiert wird, so wird in den historischen Analysen zu diesem epochalen Ereignis sicher die Frage gestellt werden, welches eigentlich die entscheidenden Triebkräfte waren, die den Zusammenbruch der DDR herbeiführten. Die Historische Forschungsstelle des IRS interessiert dabei in erster Linie, welche Bedeutung und welcher Anteil dabei dem Städtebau und den Wohnverhältnissen zukam. Motivierte der rasante und großflächige Verfall großer Altstadtgebiete bei gleichzeitiger und einseitiger Dominanz des industriellen Plattenbaus die Menschen in Ostdeutschland zusätzlich, eine Revolution loszutreten? mehr Info

Aktuelles
13. August | 2018

Seit 2014 ist das IRS maßgeblich an dem DFG-Graduiertenkolleg „Kulturelle und technische Werte historischer Bauten“ an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg beteiligt. Die IRS-Direktorin Prof. Dr. Heiderose Kilper und der Leiter der „Historischen Forschungsstelle“ des IRS, Prof. Dr. Christoph Bernhardt, haben als Mit-Antragsteller bzw. Assoziierte Wissenschaftlerin im Lenkungskreis des Kollegs mitgewirkt sowie Lehrveranstaltungen angeboten und Doktoranden betreut. Mit der jüngst bewilligten zweiten Förderphase erhält das Kolleg für weitere viereinhalb Jahre insgesamt 5,2 Millionen Euro. mehr Info