Aktuelles Leitprojekt

Gegenstand des Leitprojekts sind neue, offene Orte kreativer Wissensarbeit, die gegenwärtig unter verschiedenen Namen, wie z.B. Fab Labs, Coworking Spaces oder Maker Spaces, firmieren. Sie haben gemeinsam, dass sie dauerhafte Organisationen sind, die Arbeitsräume und technische Infrastrukturen temporär an Nutzer vergeben und dabei eine hohe soziale (und kuratierte) Offenheit aufweisen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen solche Orte als „lokale Anker“, da Ideen in ihnen für eine bestimmte Zeit weiterentwickelt werden, ohne diese zwangsläufig langfristig an den Ort zu binden. mehr info

Aktuelle Drittmittelprojekte

Das Forschungsprojekt "Resilienter Krisen-Umgang" (RESKIU) setzt sich mit dem Potenzial von Krisen als Problemlöser auseinander und versucht zu ergründen, was von handelnden Akteuren in Krisensituationen getan werden kann, um nicht nur die Krisensymptome zu lindern, sondern auch um „Gelegenheiten“ für strukturelle Veränderungen zu schaffen oder zu nutzen. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird Grundlagenforschung und anwendungsbezogene Forschung zu Krisen zusammenführen. mehr info

Das Forschungsprojekt ist Teil der interdisziplinären, DFG-Forschergruppe „Organisierte Kreativität: Praktiken der Induktion von und Umgang mit Unsicherheit“. Die empirische Analyse eines ästhetischen und eines wissenschaftlichen Feldes – Musik- und Pharmaindustrie – ermöglicht die Zusammenarbeit innerhalb der Forschergruppe auch über verschiedene Projekte hinweg. Das Projektteam am IRS legt den Fokus auf die verschiedenen Modi von Governance und die damit verbundenen Typen von Unsicherheit in kreativer pharmazeutischer Arbeit. mehr info

Während des letzten Jahrzehnts ist vor allem in westlichen Industrieländern aber auch drüber hinaus eine große Bandbreite von Orte für kreatives Arbeiten, Basteln und Experimentieren aber auch für freischaffendes Arbeiten gegründet worden. Ziel des 2015 gestarteten BMBF-Projekts „Open Creative Labs in Deutschland“ ist, diese Orte in den Metropolregionen Deutschlands zu identifizieren und hinsichtlich ihrer Typisierung, räumlichen Verteilung und Bedeutung für Städte und Regionen zu analysieren. mehr info

Das Forschungsvorhaben untersucht Prozesse der sozialen Konstruktion von Werten am Beispiel der Pelzindustrie aus räumlicher Perspektive. Das Forschungsvorhaben soll einen konzeptionellen Beitrag zum Verständnis der sozialen Konstruktion von Werten leisten, in dem assoziative und dissoziative Praktiken gleichgewichtig behandelt werden. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verfolgen Prozesse der Werterzeugung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zurück. mehr info

Aktuelle Qualifizierungsprojekte

In seinem Dissertationsvorhaben untersucht Lukas Vogelgsang den Einfluss von Routinen und Improvisation auf Organsationsprozesse. Die Arbeit, im Schnittfeld von Management und Wirtschaftsgeographie angesiedelt ist, hinterfragt damit den Zusammenhang zwischen Routinisierungen und Unsicherheit. Vogelgsang argumentiert, dass manche Routinen Unsicherheiten nicht verringern, sondern reproduzieren. Als Ergebnis des Qualifizierungsprojekts soll das Konzept einer Offenen Routine stehen. mehr info

In his dissertation project, Andreas Kuebart researches the phenomenon of seed accelerators from the perspective of relational economic geography. The project aims to study seed accelerators as interfaces between newly created business on the one hand and specialized expertise mobilized in dense local and trans-local communities, social capital that resides in strategic networks and sub-sequent venture capital investments on the other. The rapid spread of the concept of seed accelerators itself show the relevance of establishing new ventures for the digital age, while this topic has been missing on the radar of economic geography so far. mehr info

Das Promotionsvorhaben von Oliver Koczy befasst sich mit Innovationsprozessen in der Planung. Anhand des Stadt- und Quartiersentwicklungsverfahrens „Quartiersmanagement“ wird untersucht, wie sich vormals neuartige Verfahren und Instrumente in der Planungspraxis nach ihrer Durchsetzung und Institutionalisierung in Normen und Rechtsgrundlagen weiterhin transformieren. Es sollen Prozesse nachgewiesen werden, bei denen Innovationen bzw. ihre Elemente in andere Kontexte ausstrahlen. mehr info