Aktuelles Leitprojekt

Gegenstand des Leitprojekts sind neue, offene Orte kreativer Wissensarbeit, die gegenwärtig unter verschiedenen Namen, wie z.B. Fab Labs, Coworking Spaces oder Maker Spaces, firmieren. Sie haben gemeinsam, dass sie dauerhafte Organisationen sind, die Arbeitsräume und technische Infrastrukturen temporär an Nutzer vergeben und dabei eine hohe soziale (und kuratierte) Offenheit aufweisen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler untersuchen solche Orte als „lokale Anker“, da Ideen in ihnen für eine bestimmte Zeit weiterentwickelt werden, ohne diese zwangsläufig langfristig an den Ort zu binden. mehr info

Aktuelle Drittmittelprojekte

In den vergangenen zwanzig Jahren ist die Zahl der Studierenden, die ein Hochschulstudium nicht in ihrem Heimatland absolvieren, stetig gestiegen. Zudem investieren viele Hochschulen in internationale Campus (international branch campuses, IBC) im Ausland. Dies sind erste Indizien für eine parallele Globalisierung wissensintensiver Wirtschaftszweige und der Universitätslandschaft. Die Leibniz Junior Research Group „Constructing Transnational Spaces of Higher Education“ (TRANSEDU) befasst sich mit diesem Zusammenhang von globalisierten ökonomischen Prozessen und der Internationalisierung der akademischen Wissenschafts- und Forschungslandschaft. mehr info

The DFG- scientific network “The Spaces of Global Production: The Territorial Dimensions of Global Production Networks and World City Networks” connects scholars from Germany, Luxemburg and Belgium to exchange ideas and contribute to debates on the economic geographies of globalisation. mehr info

Das IRS ist an dem im Rahmen der BMBF-Initiative „Innovative Hochschule“ geförderten Projekt „Innovation Hub13 – fast track to transfer“ beteiligt, das von der Technischen Hochschule Wildau und der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg eingeworben wurde. Prof. Dr. Suntje Schmidt entwickelte das Teilprojekt „Open Region: Regionale Problemlagen als Ausgangspunkte von Innovationen“, welches am Schnittfeld von Innovationsförderung und Regionalentwicklung angesiedelt ist. Ziel des Projektes ist es, Voraussetzungen für die Integration von bisher unberücksichtigten Innovationsakteuren schaffen, um kooperativ Lösungen für regional relevante Problemlagen in Brandenburg zu entwickeln. mehr info

Das Forschungsprojekt "Resilienter Krisen-Umgang" (RESKIU) setzt sich mit dem Potenzial von Krisen als Problemlöser auseinander und versucht zu ergründen, was von handelnden Akteuren in Krisensituationen getan werden kann, um nicht nur die Krisensymptome zu lindern, sondern auch um „Gelegenheiten“ für strukturelle Veränderungen zu schaffen oder zu nutzen. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird Grundlagenforschung und anwendungsbezogene Forschung zu Krisen zusammenführen. mehr info

Das Forschungsprojekt ist Teil der interdisziplinären, DFG-Forschergruppe „Organisierte Kreativität: Praktiken der Induktion von und Umgang mit Unsicherheit“. Die empirische Analyse eines ästhetischen und eines wissenschaftlichen Feldes – Musik- und Pharmaindustrie – ermöglicht die Zusammenarbeit innerhalb der Forschergruppe auch über verschiedene Projekte hinweg. Das Projektteam am IRS legt den Fokus auf die verschiedenen Modi von Governance und die damit verbundenen Typen von Unsicherheit in kreativer pharmazeutischer Arbeit. mehr info

Das Forschungsvorhaben untersucht Prozesse der sozialen Konstruktion von Werten am Beispiel der Pelzindustrie aus räumlicher Perspektive. Das Forschungsvorhaben soll einen konzeptionellen Beitrag zum Verständnis der sozialen Konstruktion von Werten leisten, in dem assoziative und dissoziative Praktiken gleichgewichtig behandelt werden. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verfolgen Prozesse der Werterzeugung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zurück. mehr info

Aktuelle Qualifizierungsprojekte

In seinem Dissertationsvorhaben untersucht Lukas Vogelgsang den Einfluss von Routinen und Improvisation auf Organsationsprozesse. Die Arbeit, im Schnittfeld von Management und Wirtschaftsgeographie angesiedelt ist, hinterfragt damit den Zusammenhang zwischen Routinisierungen und Unsicherheit. Vogelgsang argumentiert, dass manche Routinen Unsicherheiten nicht verringern, sondern reproduzieren. Als Ergebnis des Qualifizierungsprojekts soll das Konzept einer Offenen Routine stehen. mehr info

In his dissertation project, Andreas Kuebart researches the phenomenon of seed accelerators from the perspective of relational economic geography. The project aims to study seed accelerators as interfaces between newly created business on the one hand and specialized expertise mobilized in dense local and trans-local communities, social capital that resides in strategic networks and sub-sequent venture capital investments on the other. The rapid spread of the concept of seed accelerators itself show the relevance of establishing new ventures for the digital age, while this topic has been missing on the radar of economic geography so far. mehr info