Ksenia Litvinenko
Assoziierte Wissenschaftlerin | Zeitgeschichte und Archiv

Ksenia Litvinenko ist Architekturhistorikerin. Sie promovierte 2023 in Architektur an der Universität Manchester, unterstützt durch den President's Doctoral Scholar Award und das Doktorandenstipendium des Deutschen Historischen Instituts. In ihrer Doktorarbeit arbeitete sie mit und in den verteilten Archiven des Giproteatr Design and Research Institute, einer der einflussreichsten Organisationen hinter dem seriellen Bau und der Sanierung von Gebäuden für Kultur und darstellende Kunst in der Sowjetunion und darüber hinaus. Litvinenkos derzeitige persönliche und kollaborative Forschungsarbeit befasst sich mit der institutionellen Geschichte des Architektenberufs im transnationalen sozialistischen Block, den Mobilitäten von Architektur, Technologie und Wissen in den letzten Jahrzehnten des Kalten Krieges und der architektonischen Steuerung von Mobilität und Sesshaftigkeit. Während ihrer Präsenz am IRS arbeitet Litvinenko mit der Forschungsgruppe „Geschichte der gebauten Umwelt“ unter Leitung von Monika Motylinska zusammen.

Aktuelles
01. November | 2023
Projekt zum Umgang mit „nomadischer Architektur“ in der Sowjetunion geplant

Seit dem 1. Oktober 2023 ist die Architekturhistorikerin Ksenia Litvinenko als Fellow im Leibniz-Forschungsverbund „Wert der Vergangenheit“ am IRS tätig. Unter der Mentorschaft von Monika Motylińska entwickelt sie ein Forschungsprojekt mit dem Titel „Resourcification of Nomadic Indigenous Heritage in the Soviet Projects of Mobile Architecture“. Das Projekt wird untersuchen, wie die Sowjetunion „nomadische Architektur“ nutzte, um mobile Siedlungen für Arbeiter der Öl- und Gasindustrie in Sibirien zu konstruieren. mehr Info