28. November | 2018

Zuwanderung aus Berlin – Neue Wachstumschancen für Mittelstädte in Brandenburg?

45. Brandenburger Regionalgespräch

Der Wohnungsmarkt in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg ist aktuell in Bewegung. Weil Wohnungen in der wachsenden Metropole Berlin zunehmend knapp und teuer werden, erweitert sich der Raum der Nachfrage weit über das Umland von Berlin hinaus. Während Umlandgemeinden mit S-Bahn-Anschluss wie Teltow, Falkensee oder Bernau bereits seit Mitte der 90er Jahre vom Trend der Suburbanisierung profitiert haben, sehen mittlerweile viele Brandenburger Mittelstädte mit Bahnanbindung im sogenannten „2. Ring“ neue Chancen für ein Bevölkerungswachstum. Folglich entwickeln manche entsprechende Wachstumsstrategien. Für manche Landes- und Regionalplaner erscheint es deshalb möglich, das raumordnerische Leitbild der „Dezentralen Konzentration“ wieder mit neuem Leben zu füllen. Auf der anderen Seite herrscht jedoch noch Unklarheit, von welchen Akteuren dieser neue Zuwanderungstrend getragen wird und ob es sich hierbei um freiwillige oder erzwungene Umzugsentscheidungen handelt. Das Regionalgespräch behandelt folgende Fragen:

  1. Inwieweit wachsen Mittelstädte in Brandenburg durch Zuwanderung aus Berlin?
  2. Wer sind die Zuwanderer?  
  3. Aus welchen Motiven wandern sie zu (push und pull-Faktoren)?
  4. Welche Strategien werden von Mittelstädten entwickelt, um attraktiv für Zuwanderer aus Berlin zu sein? 

Kontakt

Wissenstransfer & Veranstaltungen

Angaben zur Veranstaltung

Mittwoch, 28. November 2018
14:00 - 17:00 Uhr

Leibniz-Institut für
Raumbezogene Sozialforschung
Konferenzraum