07. Juni | 2017

Soziale Innovationen in ländlichen Räumen

43. Brandenburger Regionalgespräch

Ländlich geprägte Räume, insbesondere in sogenannten „strukturschwachen Gebieten“, sehen sich vor große Herausforderungen gestellt: Eine geringe wirtschaftliche Produktivität, fehlende Infrastrukturen, Probleme in der Nahversorgung und ein fortschreitender demografischer Wandel mit ungebremsten Abwanderungsbewegungen sind nur einige Beispiele für die vielfältigen Problemlagen. Um in Gang gesetzte Abwärtsspiralen stoppen zu können, haben sich in vielen Gemeinden engagierte Akteure auf den Weg gemacht, um kreative Lösungen für ihre Problemlagen zu entwickeln. In diesem Zuge sind Ansätze in der Gemeindeentwicklung entstanden, die man durchaus als innovativ bezeichnen kann, weil sie mit bisherigen Traditionen brechen. In diesem Kontext spricht man mittlerweile von sozialen Innovationen. Für Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Kultur sind innovative Akteure angesichts struktureller Entwicklungsdefizite wichtige Partner geworden und man setzt große Hoffnungen in sie. Doch obwohl man in letzter Zeit viele innovative Projekte in ländlichen Regionen beobachten kann, wissen wir noch wenig über sie.

Unter welchen Bedingungen können sich eigentlich kreative Akteure einbringen, wie können sie in Dörfern und Gemeinden Innovationen anstoßen, wer ist eigentlich daran beteiligt, was sind fördernde und hinderliche Faktoren, wie verlaufen solche Projekte und welche Dynamiken entfalten sie?

Diese und weitere Fragen werden am Mittwoch, dem 7. Juni 2017, beim nächsten Brandenburger Regionalgespräch mit Vertreter-/innen aus der Praxis und mit Forschenden aus dem IRS diskutiert.

Ein detailliertes Programm sowie eine Möglichkeit zur Anmeldung zur Veranstaltung finden Sie in Kürze an dieser Stelle.