11. November | 2015

Kultur-Energie-Landschaft – Erfahrungen und Perspektiven im Umgang mit Energiekonflikten

40. Brandenburger Regionalgespräch

Die viel diskutierte Energiewende findet bundesweit grundsätzlich breite Zustimmung. In der regionalplanerischen Praxis und in der raumbezogenen Forschung gewinnt aber auch die Diskussion um ihre spannungs- und konflikthaften Seiten an Fahrt. Ein spannungsreicher Aspekt ist zum Beispiel die Frage, wie man auf lokaler bzw. regionaler Ebene mit dem Verhältnis von Kultur- und Energielandschaften öffentlich umgeht. Dies und mehr ist Thema des 40. Brandenburger Regionalgespräch am 11.11.2015 im IRS in Erkner.

Forschende im IRS und selbstverständlich auch kommunale, zivilgesellschaftliche und Vertreter der Landesebene beschäftigen zurzeit Fragen wie diese: Wie kann man lokalen Energiekonflikten durch neue Organisationsformen begegnen, wie können Bürgerbeteiligung und ein glaubwürdiges Akzeptanzschaffen auf Augenhöhe vor Ort gelingen, wie können Kommunen eigentlich mit Widerstand umgehen, welche unterschiedlichen Erfahrungen gibt es inzwischen in den Teilregionen Brandenburgs und darüber hinaus und last but not least – was bedeutet die Energiewende in einem größeren regionalplanerischen Zusammenhang für das Innen- und Außenverständnis von Kulturlandschaften?

Mit dem 40. Brandenburger Regionalgespräch möchte das IRS im Kulturlandjahr 2015 unter dem Dachthema "Landschaft im Wande"l zu diesen und weiteren Fragen einmal mehr den Dialog zwischen Praxisvertretern und Forschern des IRS beflügeln. Das IRS führt diese Veranstaltung in Kooperation mit der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte gGmbH, Kulturland Brandenburg durch.

Fotos von li. nach re.: ©mw238/flickr.com; ©mahey/fotolia.de; ©FalkoMD/flickr.com