09. Oktober | 2014

Stadtumbau in großen Wohnsiedlungen: Zukunftsfähig trotz Schrumpfung?

Transferveranstaltung

Am Donnerstag, den 9. Oktober 2014 fand eine Transferveranstaltung im Programm Stadtumbau Ost zum Thema "Stadtumbau in großen Wohnsiedlungen: Zukunftsfähig trotz Schrumpfung" in Halle-Neustadt statt.

Die großen Wohnsiedlungen, die in der DDR-Zeit entstanden sind, bilden einen wichtigen Schwerpunkt bei der Umsetzung des Programms Stadtumbau Ost. Sie sind Wohnort und Lebensmittelpunkt vieler Menschen, deshalb ist es auch in Zukunft erforderlich, ihnen eine hohe Aufmerksamkeit im Rahmen des Stadtumbaus zu schenken.

Im Mittelpunkt der Transferveranstaltung standen die Perspektiven dieser Siedlungen, die vor dem Hintergrund weiter voranschreitender Schrumpfungsprozesse beleuchtet wurden.

Durch den Stadtumbau konnte in vielen Wohnsiedlungen eine deutliche Reduzierung der Leerstände und eine funktionale Neuordnung erreicht werden. Damit sind auch Qualitäten gestärkt worden, die die Siedlungen vielerorts zu nachgefragten Wohnstandorten machen. Allerdings gibt es eine ganze Reihe von Siedlungen oder Siedlungsteilen, in denen trotz erfolgter Abrisse die Leerstände weiter ansteigen. 

In vielen Kommunen lässt sich beobachten, dass die Zukunftsfähigkeit von großen Wohnsiedlungen unterschiedlich bewertet wird. Ihre Entwicklungsperspektiven werden u.a. von der Lage, der Infrastrukturausstattung, dem Sanierungsgrad des Baubestandes und der Bewohnerstruktur beeinflusst. Ebenso variieren auch innerhalb einzelner Siedlungen die Umbaustrategien für Teilgebiete und Quartiere. Dies gilt auch für die Großsiedlung Halle-Neustadt, die in diesem Jahr auf ihr 50-jähriges Bestehen zurückblickt und deshalb als Veranstaltungsort für die Transferveranstaltung ausgewählt wurde.

Angaben zur Veranstaltung

Veranstalter: Leibniz-Institut für regionalentwicklung und Strukturplanung

9. Oktober 2014

KulturTreff Halle-Neustadt

Download

Weitere Informationen

Personen
Forschungsabteilungen