16. Januar | 2014 - 17. Januar | 2014

Neue Forschungen zur DDR-Planungsgeschichte

13. Werkstattgespräch

Die Werkstattgespräche zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR am IRS sind seit mehr als 15 Jahren ein Forum zur Diskussion neuer Forschungsergebnisse zwischen jüngeren und etablierten Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen sowie Zeitzeugen.

Das 13. Werkstattgespräch am 16./17. Januar 2014 reflektiert wieder aktuelle Trends der Forschung. Internationale Perspektiven, die stets einen wichtigen Bestandteil der Konferenzreihe bilden, erfahren dieses Mal besondere Beachtung. Ihnen sind zwei Sektionen zur Geschichte der sozialistischen Industriestadt und der sozialistischen Ferienarchitektur gewidmet. Mehrere Vorträge zu den Berufsbiographien von Architekten konzentrieren sich auf die besonders spannungsvolle Periode der frühen 1950er Jahre, in der politisch begründete Paradigmenwechsel Planer und Architekten wiederholt vor große Herausforderungen stellten. Mit der Rolle von Theorien im DDR-Städtebau und dessen Bewertung in der Rückschau werden Grundfragen des Forschungsfelds adressiert. In weiteren Sektionen zur Gestaltung von Fußgängerzonen, Stadtzentren und Magistralen werden die Metamorphosen und grundlegenden Wandlungsprozesse im sozialistischen Städtebau herausgearbeitet.

Im Rahmen der Konferenz wird am 16.1.2014 um 18.30 Uhr eine Ausstellung mit Bildern des bekannten Zeichners und Malers Gerd Wessel eröffnet, der bereits während der DDR-Zeit Architektur und Stadtentwicklung begleitet und bildlich festgehalten hat. Der Empfang zur Ausstellungseröffnung findet im Pavillon der Historischen Forschungsstelle des IRS statt.

Angaben zur Veranstaltung

Veranstalter:
IRS, Erkner in Kooperation mit der Gesellschaft für Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung

16. - 17. Januar 2014

Erkner

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