27. November | 2013

Ländliche Regionen in Aktion: Probleme und Perspektiven im Umgang mit dem Rechtsextremismus

36. Brandenburger Regionalgespräch

In ländlich geprägten Regionen wie Brandenburg kann man nach wie vor einen anhaltenden Rückgang kirchlicher, schulischer und staatlicher Institutionen beobachten. Oft fehlen dadurch inzwischen für die Bewohner in den Städten und Dörfern Möglichkeiten des kommunikativen Austauschs, der kulturellen Partizipation und der demokratischen Teilhabe. Gleichzeitig lässt sich beobachten, wie Rechtsextreme auf diesen räumlich-kommunikativen Veränderungsprozess aufsatteln und in einigen Teilregionen ihre Rolle als Meinungsmacher und vermeintlich „Fürsorgetragende" zu stärken versuchen. Für zivilgesellschaftliche und öffentliche Akteure sowie Institutionen stellt sich damit die Frage, wie sie Rechtspopulismus pro-aktiv begegnen können und wie man vor Ort ein kommunikatives, lebenswertes Umfeld schaffen kann, das jenseits von Vorurteilen und Misstrauen gekennzeichnet ist.

Vor diesem Hintergrund diskutierten zivilgesellschaftliche Akteure und Gruppierungen, Wissenschaftler, Kulturschaffende, Politiker, Verwaltungsfachleute, Intermediäre sowie Wirtschafts- und Verbandsvertreter Probleme und Perspektiven im Umgang mit dem Rechtsextremismus.

Nähere Informationen zum Projektrahmen des 36. Brandenburger Regionalgesprächs „Region in Aktion“ und zum Kooperationspartner, der Amadeu Antonio Stiftung, finden Sie hier:

Kontakt

Wissenstransfer & Veranstaltungen

Angaben zur Veranstaltung

27. November 2013
14:00-17:00 Uhr

Erkner

Weitere Informationen

Personen
Forschungsabteilungen