19. Juli | 2021 | Aktuelles
Ein Rückblick auf die internationale und transdisziplinäre Konferenz „Emerging from Emergencies. Exploring CRISIS as a Dynamic Opportunity Structure“

Brexit, Klimawandel, bewaffnete Konflikte – leben wir tatsächlich in Zeiten permanenter Krise? Und was folgt daraus für die Art, wie die Gesellschaft mit Krisen umgehen soll? Wie können Krisen produktiv genutzt werden, um langfristig zu lernen? Diese Fragen und weitere wurden auf der Online-Konferenz „Emerging from Emergencies“ adressiert. Die Konferenz eröffnete eine Perspektive auf einen proaktiveren, stärker reflektierten und offeneren Umgang mit Krisen. mehr Info

16. Juni | 2021 | Aktuelles
Tesla und die Folgen im Raum Oderland-Spree

Ein erhoffter Durchbruch für die E-Automobilität, Investitionen in Milliardenhöhe, 12.000 angekündigte Arbeitsplätze - auf der anderen Seite Sorgen um Wasserversorgung und Verkehrsinfrastruktur. Seit der Entscheidung von Tesla, eine Gigafactory für E-Autos im brandenburgischen Grünheide zu bauen, gibt es viele Diskussionen über das Projekt. Die Kommunikation zwischen Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft lässt dabei auch Konflikte deutlich werden, die dieses größte deutsche Industrievorhaben der vergangenen Jahrzehnte mit sich bringt. Direkt zu Wort kamen beim 50. Brandenburger Regionalgespräch Experten aus Wissenschaft, Planung, Politik und Verwaltung mit ihren Einschätzungen zu den Folgen der Tesla-Ansiedlung im Raum Oderland-Spree. Sie diskutierten den Umgang mit aktuellen und zukünftigen Problemlagen sowie die Herausforderungen, die mit diesem Großprojekt im Land Brandenburg verbunden sind. mehr Info

14. Juni | 2021 | Aktuelles

Den Zusammenhang zwischen gesellschaftlichem Wandel und räumlicher Transformation erforschen – das ist die Mission des IRS. In Zukunft wird das Institut sich verstärkt auf disruptive Formen des Wandels, auf Krisen, Konflikte, technologische und wirtschaftliche Umbrüche, konzentrieren, denn diese prägen mehr und mehr das Handeln gesellschaftlicher Akteure. mehr Info

Grafiken: piixypeach/stock.adobe.com
11. Juni | 2021 | Aktuelles

Verstärkte Stadtflucht, Einbruch des Welthandels, Vertiefung sozialer Spaltung – die COVID-19-Pandemie hat scheinbar drastische Konsequenzen für die Raumentwicklung. Doch wie gut lassen sich diese und andere Auswirkungen belegen, und wie sollte die Raumentwicklungspolitik darauf reagieren? Das Raumwissenschaftliche Kolloquium 2021 des Netzwerks Leibniz R bündelte unter dem Titel „Raumentwicklung und Corona – eine Zwischenbilanz“ den Stand der raumwissenschaftlichen Forschung zum Thema. Als wichtigste raumwissenschaftliche Transferkonferenz bot das Kolloquium auch Raum für den Dialog zwischen Forschung und Praxis. mehr Info

Foto: rh2010/stock.adobe.com
27. Mai | 2021 | Aktuelles

Zivilgesellschaftliches Engagement ist für lebendige ländliche Räume unerlässlich. Für dieses Engagement werden digitale Werkzeuge und Kompetenzen benötigt. Doch das Wissen über den Stand der Digitalisierung des ländlichen Ehrenamts ist noch sehr begrenzt. Ein neues Forschungsprojekt des IRS in Kooperation mit neuland21 schafft hier Abhilfe. mehr Info

18. Mai | 2021 | Aktuelles

Am 7. April 2021 verstarb Dr. habil. Jerzy Kaczmarek, Seniorwissenschaftler der Adam-Mickiewicz-Universität Poznań, Polen, plötzlich und unerwartet im Alter von 57 Jahren. Er war ein langjähriger Kooperationspartner des IRS und hoch geschätzter Kollege. Ein Nachruf von Gabriela Christmann mehr Info

Foto: Leonhard Lenz - Eigenes Werk/CC0/commons.wikimedia.org
30. April | 2021 | Aktuelles
Mietenregulierung oder Marktwirtschaft? Die Debatte um den Berliner Mietendeckel schießt zu kurz

Die Reaktionen auf das Mietendeckel-Urteil des Bundesverfassungsgerichts sind zu schlicht. Sie ignorieren wesentliche Charakteristika des Mietwohnungsmarktes: Damit Angebots- und Nachfrageseite sich in diesem Markt auf Augenhöhe begegnen können und so tatsächlich Anreize für ein gutes Angebot an Mietwohnungen geschaffen werden, bedarf es eines starken gemeinwohlorientierten Gegengewichts zur Verwertungslogik der Anbieterseite. Ein Standpunkt-Beitrag von Matthias Bernt. mehr Info

22. April | 2021 | Aktuelles

Erstmals nimmt das IRS im Jahr 2021 am Schulwettbewerb „YES! Young Economic Summit“ teil. Am 16. April 2021 fand ein Fachgespräch des IRS mit dem Rostocker Käthe-Kollwitz-Gymnasiums im Rahmen des Wettbewerbs statt. Für das IRS begleiten Stefanie Brünenberg und Peter Ulrich Schüler*innen des Kollwitz-Gymnasiums wissenschaftlich bei der Entwicklung von Lösungsideen zu gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Zukunftsfragen. Konkret geht es um die Frage, ob das mehr als 100 Jahre alte Konzept der Gartenstadt auch heute als Leitidee für nachhaltige Siedlungsentwicklung taugt. mehr Info

08. April | 2021 | Aktuelles

Ländliche Räume sind häufig mit besonderen Herausforderungen konfrontiert: Abwanderung, ausgedünnte Infrastrukturen und Einzelhandelsangebote, fehlende Ausbildungs- und Arbeitsangebote. Sozialunternehmen, die wirtschaftliche und soziale Ziele miteinander verbinden, können helfen, diese Herausforderungen zu bewältigen. Gerade im Land Brandenburg hat sich gezeigt, dass Sozialunternehmen im ländlichen Raum wichtige Impulse geben können. Die siebte Episode des IRS-Podcasts Society@Space widmet sich deshalb Sozialunternehmen in ländlichen Räumen. Ralph Richter, Soziologe am IRS, Sunna Kovanen, ehemalige Doktorandin im EU-Projekt RurAction und Florian Birk, Projektmanager bei Social Impact, diskutieren, was Sozialunternehmen leisten und wie sie unterstützt werden können. mehr Info

Foto: Kara/stock.adobe.com
10. März | 2021 | Aktuelles

Der Leibniz-Forschungsverbund „Energiewende“ bündelt die Expertise von 20 Leibniz-Instituten im Feld der Energieforschung. Unter dem Titel „Energy Futures - Emerging Pathways in an Uncertain World!“ fand vom 22. bis 26. Februar 2021 die Abschlusskonferenz des Verbundes statt. Aufgrund der Pandemie war die ursprünglich für Mai 2020 geplante Veranstaltung bereits einmal um ein Jahr verschoben worden. Nun wurde sie als reine Online-Konferenz abgehalten. Sie fand ein breites internationales Publikum mit rund 500 Teilnehmenden und konnte namhafte Keynote Speakers, wie Benjamin Sovacool (University of Sussex) und Sheila Jasanoff (Harvard University) gewinnen, die das Feld der sozialwissenschaftlichen Energie- und Klimaforschung maßgeblich prägen. mehr Info

28. Februar | 2021 | Aktuelles
Interview mit den IRS-Nachwuchsgruppenleiterinnen Jana Kleibert und Monika Motylinska

Das IRS beherbergt derzeit zwei Nachwuchsgruppen, die aus prestigeträchtigen Programmen gefördert werden. Die Stadt- und Wirtschaftsgeographin Jana Kleibert erforscht mit ihrer Leibniz Junior Research Group „Constructing Transnational Spaces of Higher Education“ (TRANSEDU) seit 2018, wie in internationalen „Branch Campuses“ Hochschulbildung vermarktet wird. Die Architekturhistorikerin Monika Motylinska untersucht mit ihrer im Freigeist-Programm der VolkswagenStiftung geförderten Nachwuchsgruppe „Conquering (with) Concrete“ seit Anfang 2020, was deutsche Bauunternehmen im 20. Jahrhundert zur Globalisierung der Architektur beigetragen haben. Im Interview reflektieren die beiden Wissenschaftlerinnen den derzeitigen Arbeitsstand ihrer Forschungsgruppen und erklären, wie sie mit den Herausforderungen der Coronapandemie umgehen. mehr Info

Foto und Logo: European Creative Hubs Network Association
12. Februar | 2021 | Aktuelles

Coworking Spaces, FabLabs und Maker Spaces waren bisher überwiegend in großen Städten zu finden. Doch derartige "kollaborative Arbeitsorte" werden zunehmend auch im ländlichen Raum eingerichtet, wo sie Zugänge zu Digitaltechnologien und anderen Arbeitsressourcen bereitstellen. Ein neues EU-finanziertes Innovative Training Network (ITN) untersucht nun die Wirkungen solcher Orte. Das IRS ist mit seiner Forschungsabteilung "Dynamiken von Wirtschaftsräumen" beteiligt. mehr Info

10. Februar | 2021 | Aktuelles
Call for Expressions of Interest

The IRS welcomes Expressions of Interest of excellent postdoctoral researchers for Horizon Europe MSCA Postdoctoral Fellowships. The successful candidate will apply jointly with a supervisor from IRS to the European Commission Marie Sklodowska-Curie Postdoctoral Fellowship Scheme. The candidate will receive dedicated support from a senior researcher, as well as IRS Research Management and Communication office to develop their proposal and application for submission to the European Commission by 15th of September 2021 mehr Info

v.l.n.r.: Gerhard Mahnken, Heidrun Wuttke, Dirk Neubauer, Dr. Anna Funke
31. Januar | 2021 | Aktuelles
Aktive Dorfgemeinschaften und öffentliche Rückendeckung machen den Unterschied

Schon vor der Corona-Pandemie haben Bewohnerinnen und Bewohner von Dörfern begonnen, mithilfe digitaler Technologien neue Lösungen für Herausforderungen des Landlebens zu entwickeln. Gemein ist diesen Initiativen, dass sie einen Beitrag zur Attraktivität ländlichen Lebens leisten wollen. Ein Fachforum des jährlichen Zukunftsforums Ländliche Entwicklung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft diskutierte am 21. Januar 2021 die Frage, wie Digitalisierungsinitiativen auf dem Land zu organisieren seien – öffentlich und hauptamtlich oder zivilgesellschaftlich und ehrenamtlich? Der Austausch von Forschungsergebnissen und Praxiserfahrungen ergab ein erstaunlich klares Bild davon, wie Digitalisierung auf dem Land gelingen kann. mehr Info

26. November | 2020 | Aktuelles
IRS-Historiker Daniel Hadwiger mit Dissertationspreis des deutsch-französischen Historikerkomitees ausgezeichnet

Am 13. November 2020 wurde Daniel Hadwiger, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter der Historischen Forschungsstelle des IRS, mit dem Dissertationspreis des deutsch-französischen Historikerkomitees ausgezeichnet. Er erhält den Preis für seine am 26. Juli 2019 an der Universität Tübingen verteidigte Dissertation zum Thema „Nationale Solidarität und ihre Grenzen. Die deutsche Nationalsozialistische Volkswohlfahrt und der französische Secours national im Zweiten Weltkrieg“. mehr Info

26. November | 2020 | Aktuelles

Die finnische Stadt Turku gilt als Vorreiterin der städtischen Klimapolitik. Bereits 2029 möchte sie klimaneutral sein. Im Auftrag der Stadt und in Kooperation mit der Åbo Akademi University untersucht das IRS im Projekt „Matching Forerunner Cities“ (MaFoCi), was Turku von vergleichbar aufgestellten Städten im Nord- und Ostseeraum in Sachen Klimaschutz lernen kann, sowie was die Städte voneinander lernen können. Nun fand der Abschlussworkshop des Projekts statt. Die Publikation von Ergebnissen wird für Anfang 2021 erwartet. mehr Info

Foto: studio v-zwoelf/stock.adobe.com
20. November | 2020 | Aktuelles
Finanzielle Beteiligung an Windkraftanlagen – Kommunen dürfen nicht leer ausgehen!

Im September 2020 beschloss das Bundeskabinett eine Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). Die Neuregelung sieht vor, dass Kommunen, auf deren Gebiet Windkraftanlagen errichtet werden, finanziell daran beteiligt werden können. Im Projekt ReGerecht wurde untersucht, wie Bürger- und Gemeindebeteiligung an Windkraftprojekten in der Praxis funktioniert. In einem Standpunkt-Beitrag, zuerst veröffentlicht in Tagesspiegel Background Klima & Energie, nimmt IRS-Energiewendeforscherin Eva Eichenauer Stellung zur Wirksamkeit der EEG-Novelle. mehr Info

10. November | 2020 | Aktuelles
Call for Papers zum Thema „Chancen und Herausforderungen in ländlichen Räumen durch Digitalisierung“

Spätestens mit der Corona-Pandemie ist die Bedeutung digitaler Tools, der entsprechenden technischen Ausstattung und der Fähigkeit, damit umzugehen, auch in ländlichen Räumen, gestiegen. Neue Lösungsmodelle für das Leben in ländlichen Regionen, die durch digitale Anwendungen ermöglicht werden, sind jedoch schon seit einiger Zeit im Einsatz. Ein kommendes Schwerpunktheft der Fachzeitschrift „Raumforschung und Raumordnung“ hat das Ziel, aktuelle Chancen und Herausforderungen von Digitalisierung in ländlichen Räumen zu diskutieren und zu systematisieren. mehr Info

04. November | 2020 | Aktuelles

Am 15. Oktober 2020 führte der Wissenschaftliche Beirat des IRS unter der Leitung seines Vorsitzenden Prof. Dr. Hubert Heinelt turnusgemäß ein Audit durch. Aufgrund der Corona-Pandemie musste die Auditierung per Videokonferenz organisiert werden. Das Audit dient dazu, die Fortschritte des Instituts bei der Umsetzung seiner Leistungs- und Weiterentwicklungsziele seit seiner letzten Evaluierung 2017 zu überprüfen und eine Vergewisserung darüber zu erhalten, wo das IRS derzeit steht. mehr Info

30. Oktober | 2020 | Aktuelles

Mit einer virtuellen Kick-Off-Veranstaltung begann am 7. Oktober 2020 die Zusammenarbeit im Projekt „Energiewende im sozialen Raum“, kurz „ESRa“. Das Projekt untersucht, welche Faktoren Regionen, die der Energiewende vorwiegend positiv gegenüberstehen, von solchen, in denen eine ablehnende Haltung vorherrscht, unterscheiden. Damit soll es einen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten. mehr Info

12. Oktober | 2020 | Aktuelles

Laura Calbet i Elias, bislang wissenschaftliche Mitarbeiterin der Forschungsabteilung „Regenerierung von Städten“ des IRS, ist mit Wirkung zum 1. Oktober 2020 als W3-Professorin an das Städtebau-Institut der Universität Stuttgart berufen worden. Sie übernimmt dort die Leitung des Fachgebiets „Theorien und Methoden der Stadtplanung“ und verantwortet ab dem Wintersemester 2020/21 den Studienschwerpunkt Stadtplanung in der Lehre mit. mehr Info

28. September | 2020 | Aktuelles

Ländliche Räume galten lange als kulturell abgehängt und wirtschaftlich unattraktiv, doch dieses schlechte Image verliert an Kraft. Die raum- und sozialwissenschaftliche Forschung interessiert sich heute vermehrt für die Innovationskraft ländlicher Räume und für ländliches Unternehmertum. Im EU-Projekt RurAction wurden Sozialunternehmen in ländlichen Räumen betrachtet, sowie die sozialen Innovationen, die sie erzeugen, um typisch ländlichen Problemlagen zu begegnen. Eine internationale Webkonferenz und ein Web-Policy Roundtable diskutierten im September 2020 neue wissenschaftiche Erkenntnisse sowie Empfehlungen für die Politik und Praktiker vor Ort. mehr Info

01. September | 2020 | Aktuelles

Ludger Gailing, bislang kommissarischer Abteilungsleiter der Forschungsabteilung "Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsüter" des IRS wurde von der Brandenburgischen Wissenschaftsministerin Manja Schüle mit Wirkung zum 1. September 2020 zum Professor für Regionalplanung an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg berufen. Gailing ist einer der international führenden Forscher zu sozial-ökologischen Transformationen, insbesondere zu raumbezogenen Fragen der Energiewende. mehr Info

Map of offshore canpus locations. axeptDESIGN, Rupert Maier
01. September | 2020 | Aktuelles

Zunehmend bieten Universitäten Lehre nicht nur am heimischen Campus oder online an, sondern auch in internationalen Zweigstandorten. Diese „Offshore Campuses“ sind oft als glamouröse Wissenschaftsstädte gestaltet, die kommerziell vermarktet werden. Mit den Namen bekannter Universitäten als Marken werben sie um Studierende. Einen wissenschaftlich fundierten Überblick über Zahl, Lage und Herkunft dieser Einrichtungen auf Stadtebene gab es bisher nicht. Nun hat die Junior Research Group „TRANSEDU“ des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung eine Gesamtdatenerhebung vorgelegt. mehr Info

30. August | 2020 | Aktuelles

Erstmals seit dem Amtsantritt der rot-schwarz-grünen Regierungskoalition in Brandenburg besuchte Wissenschaftsstaatssekretär Tobias Dünow (SPD) am Freitag dem 28. August 2020 das IRS und informierte sich über dessen Arbeit. Staatssekretär Dünow traf sich mit leitenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des IRS, die ihm Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte des Instituts gaben. Danach unternahm Dünow einen Rundgang durch das IRS und seine wissenschaftlichen Sammlungen zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR. Abschließend würdigte er das IRS als herausragende Forschungseinrichtung. mehr Info

23. Juli | 2020 | Aktuelles

Direkt neben dem Turm der barocken Garnisonkirche in der Potsdamer Dortustraße steht das 1971 fertiggestellte Gebäude des Datenverarbeitungszentrums des Volkseigenen Betriebs „Maschinelles Rechnen“. Die im Zweiten Weltkrieg beschädigte und 1968 gesprengte Garnisonkirche wird derzeit mit öffentlichen und privaten Mitteln wiederaufgebaut. Das „Rechenzentrum“, derzeit noch kulturell genutzt, ist dagegen ein Abrisskandidat. Warum ist das so? Im Juni 2020 nahm der internationale Projektverbund „UrbAuth“ unter Leitung der Historischen Forschungsstelle des IRS die Arbeit auf. Das Projekt will klären, wie Städte heute in ihrer Baupolitik historische Authentizität herzustellen versuchen, und warum dabei immer wieder bestimmte Epochen als Identifikationspunkte herangezogen werden, während die Spuren anderer Epochen aus den Stadtbildern verschwinden. mehr Info

Foto: Doug Saunders
19. Juli | 2020 | Aktuelles
Zwei Veranstaltungen am IRS beleuchten neue Herausforderungen der Integration in städtischen Wohnvierteln

Seit 2015 ist die internationale Migration nach Deutschland zu einem Topthema vieler politischer Debatten geworden. In vielen ostdeutschen Städten vollziehen sich diese Debatten auch vor dem Hintergrund einer wachsenden Konzentration Geflüchteter in bestimmten Wohnvierteln. Gerade periphere Plattenbausiedlungen entwickeln sich aktuell zu neuen „Ankunftsquartieren“. Diese Entwicklung wirft in der Planungspraxis vielfältige neue Fragen auf: Entwickeln sich die betreffenden Quartiere zu Sprungbrettern, die die Integration Zugewanderter erleichtern – oder entstehen hier neue „Ghettos“? Welche neuen Aufgaben und Bedarfe ergeben sich auf Nachbarschaftsebene? Wie wird diese Entwicklung politisch verarbeitet? Am IRS fanden im Juli 2020 zwei Veranstaltungen statt, in denen die Herausforderungen von Ankunftsquartieren intensiv diskutiert wurden. mehr Info

08. Juli | 2020 | Aktuelles

Führende Forschungseinrichtungen werden ihre raumwissenschaftliche Kompetenz künftig im Leibniz-Forschungsnetzwerk „R – Räumliches Wissen für Gesellschaft und Umwelt“ bündeln. Einem entsprechenden Vorschlag hat das Präsidium der Leibniz-Gemeinschaft zugestimmt. Das neu ins Leben gerufene Leibniz-Forschungsnetzwerk vereint die Kompetenzen des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) in Erkner und sechs weiterer Forschungseinrichtungen. Gemeinsam wollen sie soziale, ökologische und ökonomische Prozesse und Wechselwirkungen in ihren vielfältigen räumlichen Zusammenhängen analysieren und die Forschungsergebnisse für Gesellschaft und Politik verständlich aufbereiten. mehr Info

Grafik: jan_S/stock.adobe.com
24. Juni | 2020 | Aktuelles

Mit der neuen hauseigenen Online-Publikationsreihe "IRS Dialog" gibt das IRS sich einen Rahmen für die Veröffentlichung von Forschungsberichten, Working Papers und auch von Positionierungen in Debatten zur Raumentwicklungspolitik. Nun erschien die erste Ausgabe: ein Forschungsbericht aus dem Projekt Stadtquartier 4.0, der aufzeigt, wie Expertinnen und Experten die Chancen für eine Verminderung von städtischem Lieferverkehr sehen. mehr Info

13. Juni | 2020 | Aktuelles

Mit der 25. Kalenderwoche (ab dem 15. Juni 2020) beginnt am IRS der gelockerte Notbetrieb. Angesichts fallender Corona-Infektionszahlen und zunehmender Lockerungen gesetzlicher und behördlich verfügter Kontaktbeschränkungen setzt das Institut nun einen Stufenplan um, der in Abhängigkeit vom weiteren Verlauf der Pandemie mehrere Lockerungsstufen vorsieht. Im gelockerten Notbetrieb ist Präsenzarbeit in begrenztem Umfang wieder möglich. Die Bibliothek und die Wissenschaftlichen Sammlungen bleiben jedoch für externe Nutzung geschlossen. Präsenzveranstaltungen mit externen Teilnehmenden sind weiterhin nicht möglich. mehr Info

Übergabe des Dorfautos in Barsikow, zentral im Bild: Ortsvorsteher Willem Schoeber. Foto: Ariane Sept
03. Juni | 2020 | Aktuelles

Digitalisierung ist ein entscheidender Faktor für die Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse in allen Teilräumen Deutschlands. Nachdem die öffentliche Diskussion sich lange auf den Ausbau von Breitband- und Mobilfunknetzen, speziell in strukturschwachen ländlichen Räumen konzentrierte, tritt jetzt vermehrt die Frage maßgeschneiderter digitaler Anwendungen für solche Räume in den Fokus. Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI), sowie das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) brachten nun die Förderinitiative Heimat 2.0 auf den Weg, aus der entsprechende Modellvorhaben gefördert werden sollen. Auf einer Webkonferenz wurde die Initiative zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern von Politik und zivilgesellschaftlichen Initiativen vorgestellt. Das IRS brachte seine Expertise zu digital unterstützten sozialen Innovationen ein. mehr Info

David Fuentes/stock.adobe.com
12. Mai | 2020 | Aktuelles

Der Lieferverkehr ist ein wachsendes Problem für die Nachhaltigkeit und Lebensqualität von Städten. Besonders der Versandhandel nimmt aktuell rapide zu, was zu mehr Verkehrsbelastung durch Lieferfahrzeuge führt. Rein technisch sind verschiedene Alternativen zum Status quo denkbar, doch werden sie in der Praxis auch akzeptiert und umgesetzt? Im BMBF-Projekt „Stadtquartier 4.0“ hat das IRS diese Frage am Beispiel neuer Mobilitäts- und Logistikdienste auf dem Berliner Holzmarkt-Areal untersucht. Das jetzt startende Nachfolgeprojekt „Stadtquartier 4.1“ konzentriert sich auf neue Konzepte für die Mierendorff-Insel in Berlin-Charlottenburg. Beide Gebiete sind Pionier-Quartiere für urbane Nachhaltigkeit. mehr Info

04. Mai | 2020 | Aktuelles

Wer verfolgt soziale Ziele, wenn der Staat sich zurückzieht und ein rein gewinnorientiertes Modell nicht greift? Eine mögliche Antwort lautet: Sozialunternehmen, also Unternehmen, die mit unternehmerischen Mitteln soziale Ziele verfolgen. Auf ihnen liegen große Hoffnungen, in ländlichen wie in städtischen Räumen. Auch in Brandenburg gibt es ein breites Spektrum an Sozialunternehmen. Dazu zählen junge Startups, aber auch etablierte Sozialbetriebe mit einem unternehmerischen Ansatz und unternehmerische Ausgründungen aus Wohlfahrtsorganisationen. Im Auftrag des Landes Brandenburg erarbeitet das IRS nun eine strukturierte Übersicht über den Stand, die Entwicklungspotenziale und Unterstützungsbedarfe von Sozialunternehmen im Land. mehr Info

Foto: Felicitas Hillmann
29. April | 2020 | Aktuelles

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des IRS publizieren nicht nur in akademischen Journalen. Immer öfter schreiben sie für Blogs und leisten damit Debattenbeiträge an der Schnittstelle von Fachöffentlichkeiten und breiter Online-Öffentlichkeit. Unter dem Hashtag #BloggingIRS werden künftig laufend aktuelle Blogbeiträge aus dem IRS gesammelt und vorgestellt – auf Twitter und in Einzelfällen auch auf der IRS-Website. Dabei werden auch immer der jeweilige Blog und die dahinterstehende Institution oder Person vorgestellt. Den Anfang machen zwei Beiträge im PRIF Blog des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK) von Verena Brinks und Oliver Ibert, sowie von Felicitas Hillmann. mehr Info

Foto: stock.adobe.com/peterschreiber.media
23. April | 2020 | Aktuelles

In der Corona-Krise sind wir gezwungen, unsere Alltagsroutinen zu ändern. Digitale Kommunikation und Remote-Arbeit werden wichtiger, neue Umgangsformen etablieren sich, etwa im Einzelhandel. Und selten stand die Leistungsfähigkeit von Infrastrukturen – in diesem Fall die des Gesundheitssystems – so im Zentrum der Aufmerksamkeit wie jetzt. Diese Krise ist damit auch eine Gelegenheit für die raumbezogene Sozialforschung, ganz neue Erkenntnisse zu generieren und, als Seismograph und Impulsgeber, der Gesellschaft bei der Bewältigung der Krise zu helfen. Das IRS justiert seine Forschung kurzfristig neu, um dieser Herausforderung zu begegnen. mehr Info

04. April | 2020 | Aktuelles

…lautet eine der Forderungen der im Rahmen des BMBF-Projektes „Stadtquartier 4.0“ befragten Expertinnen und Experten. Die Zunahme von Lieferdiensten ist ein Treiber für Verkehr und Emissionen und führt zum Ruf nach einer ökologischen Wende in der Stadtlogistik. Das IRS erforschte die handlungsbezogenen, regulatorischen und planerischen Bedingungen, unter denen eine nachhaltige Stadtlogistik möglich wird. mehr Info

Das Dragonerareal in Berlin Kreuzberg vom Mehringdamm aus gesehen. Quelle: JoachimKohlerBremen/CC BY-SA 4.0/commons.wikimedia.org
02. März | 2020 | Aktuelles

Ende Januar 2020 beschloss das Berliner Abgeordnetenhaus den Mietendeckel. Die Initiative „Deutsche Wohnen enteignen!“ streitet derweil weiterhin für einen Volksentscheid, der eine Zwangsenteignung großer Wohnungsunternehmen in der Hauptstadt ermöglichen könnte. Begründet werden solche Vorstöße wieder zunehmend mit dem Gemeinwohl und dem Ideal sozialer Teilhabe. Doch wie stehen zivilgesellschaftliche Initiativen und kommunal- und landespolitische Institutionen in dieser Frage zueinander? Welche Konzepte von Gemeinwohl und Teilhabe erwachsen aus Aushandlungsbeziehungen zwischen ihnen? Seit Anfang 2020 widmet sich ein Forschungsprojekt dieser Frage. mehr Info

Prof. Ute Lehrer von der York University in Toronto bei der 14. IRS International Lecture on Society and Space
28. Februar | 2020 | Aktuelles

Im Jahr 2019 kamen 12 internationale Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler ans IRS – so viele wie nie zuvor. Die große und wachsende Zahl internationaler Kontakte ist das Ergebnis einer langfristig angelegten Strategie, die das Institut international sichtbarer machen und Vernetzung fördern soll. Der Erfolg zeigt sich nun. Die Kombination von Gastaufenthalten mit speziellen Formaten wie der IRS Spring Academy, des IRS Seminars und der IRS International Lecture erleichtert es internationalen Gästen, sich mit dem ganzen Institut und auch externen Interessierten auszutauschen. mehr Info

Maridav/stock.adobe.com
13. Februar | 2020 | Aktuelles

Die Forschungsabteilung „Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter” des IRS interessiert sich für grundlegende sozial-ökologische Transformationsprozesse. Sie will tiefgreifende Analysen liefern und die Komplexität gesellschaftlicher Herausforderungen erfassen. Das ist leichter gesagt als getan, denn wo setzt man dabei an? Bei der Hubschrauberperspektive auf die großen Zusammenhänge oder mit dem gleichsam mikroskopischen Blick auf die Besonderheiten von Einzelfällen? Am 27. Januar 2020 hatte die Abteilung drei internationale Koryphäen, Gretchen Bakke, Dominic Boyer und Cymene Howe, zu Gast, um dieser Frage in einem Workshop auf den Grund zu gehen. mehr Info

v.l.n.r.: Saskia Hüneke, Dr. Harald Engler, Prof. Dr.-Ing. Holger Schmidt, Julia Wigger
23. Januar | 2020 | Aktuelles

Im November 2019 wurde das dreißigjährige Jubiläum der friedlichen Revolution von 1989 öffentlich gefeiert, oft mit Gesten der Freude und des Stolzes. Aus einer eher nüchternen, historischen Perspektive heraus fokussierte das 47. Brandenburger Regionalgespräch des IRS hingegen auf die zeitgeschichtliche Bedeutung von Städtebau und Wohnen für den Umbruch von 1989/90. „Von der Partizipation zur friedlichen Revolution – Die politische Bedeutung von Bürgerinitiativen gegen Altstadtverfall in der DDR und in der Gegenwart“, so lautete der Titel des Gesprächs, zu dem das IRS eingeladen hatte. mehr Info

04. Dezember | 2019 | Aktuelles

Küstenstädte sind in besonderer Weise vom Klimawandel betroffen. Zugleich gehören Städte oft zu den Pionieren der Klimapolitik, sowohl im Klimaschutz, also der Vermeidung von Treibhausgasemissionen, als auch in der Klimaanpassung. Ein neues Forschungsprojekt nimmt mehrere mittelgroße Küstenstädte im Nord- und Ostseeraum in den Blick, die sich als Pioniere der städtischen Klimapolitik positioniert haben. Es hat das Ziel, das gegenseitige Lernen der Städte zu unterstützen und herauszufinden, wie erfolgreiche lokale Projekte sich transferieren lassen. mehr Info

Foto: Filmuniversität Babelsberg, Dr. André F. Nebe (Dipl. jur.)
27. November | 2019 | Aktuelles

Die Problemlagen vieler ländlicher Räume sind weithin bekannt: In mehr als der Hälfte der Regionen Deutschlands schrumpft die Bevölkerung, wovon der ländliche Raum besonders stark betroffen ist. Ertragreiche Beschäftigungsmöglichkeiten und wirtschaftliche Wertschöpfung wachsen überwiegend in den Ballungsräumen. Mit dem Vorhaben „WIR! Wandel durch Innovation in der Region“ fördert das BMBF zielgerichtet innovative Wertschöpfungsansätze in ländlichen Räumen. Die Forschungsabteilung „Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter“ des IRS ist an einem Projekt im Rahmen dieser Maßnahme beteiligt. mehr Info

Foto: Eric Isselée/stock.adobe.com
16. Oktober | 2019 | Aktuelles

Cities are routinely eulogized as harbingers of progress and emancipation, as the locus of innovation and creativity. And, in fact, the historical record of cities in engendering artistic, scientific or societal creativity from the ancient Greece polis over Renaissance Florence, Modern Art Paris to New York’s ‘Warhol Economy’ is impressive. More recently, though, discords began to mingle with the harmonious choir praising the allegedly greatest invention of humanity. The fixation with the unique affordances of urban places, as the critique maintains, has systematically impoverished our understanding of creativity in the periphery. To rectify this urban bias, a veritable stream of research initiatives has been launched more recently to push the focus of scholarly debate on creativity from center to periphery, from the urban to the rural. In addition to an international conference in Berlin on November 21 and 22, the issue is addressed in a special issue of "Industry and Innovation" guest edited by Gernot Graber (University of the Built Environment and Metropolitan Development, Hamburg) and Oliver Ibert (IRS and Brandenburg University of Technology, Cottbus). mehr Info

Collage: Menschenkette: pict rider; Foto: Metilsteiner/CC BY-SA 3.0/commons.wikimedia.org
02. Oktober | 2019 | Aktuelles

Als die DDR-Führung in den letzten Jahren vor 1989 die historischen Innenstädte immer mehr verfallen ließ, formierten sich in vielen Städten Bürgerinitiativen, die dagegen Widerstand leisteten. Ihre Aktivitäten könnten sogar zum Ende der DDR beigetragen haben. Im Forschungsprojekt „StadtWende“ untersucht die Historische Forschungsstelle des IRS im Verbund mit mehreren Partneruniversitäten diese Bürgerinitiativen. Als Teil einer umfangreichen Öffentlichkeitsarbeit wurde die Website stadtwende.de (Beta-Version) online geschaltet, die das Wirken der aktiven DDR-Bürgerinnen und Bürger nach und nach dokumentiert, u.a. mit Fotos, Filmen und Interviewsequenzen sowie zukünftig mit einer interaktiven Karte. Am 13. November 2019 wird die Forschungsfrage des Projekts zudem beim 47. Brandenburger Regionalgespräch diskutiert, unter anderem mit Zeitzeugen, Aktiven der Bürgerrechtsbewegung und Fachleuten aus dem IRS und darüber hinaus. mehr Info

25. September | 2019 | Aktuelles

„Das Gebaute ist [...] immer das Ergebnis eines kollektiven Zusammenwirkens vieler Menschen, die unterschiedliche Berufe ausüben und unterschiedliche Aufgaben haben. Der Architekt ist einer von ihnen!“ So heißt es in einer Broschüre des Bundes der Architekten der DDR aus dem Jahr 1980 zur Beschreibung des Architektenberufs und der Ausbildung zum Architekten bzw. zur Architektin. Wie dieses „kollektive Zusammenwirken“ im Bauwesen der DDR in Form der Architekten- und Planerkollektive aussah, welche Kontrollorgane es bestimmten und wie dabei kreative Architekturentwürfe entstehen konnten, wurde am 10. September 2019 bei einem eintägigen Workshop mit ausgewiesenen Fachleuten am IRS in Erkner besprochen. mehr Info

Rechts im Bild: Dr. Ludger Gailing bei der Präsentation der Zahl der Selbstverpflichtungen am 20. September 2019 vor dem Brandenburger Tor. Foto: Stefan Müller
19. September | 2019 | Aktuelles

Zahlreiche Forscherinnen und Forscher an sieben Berlin-Brandenburger Wissenschaftsinstitutionen verpflichten sich, auf Kurzstrecken nicht mehr zu fliegen. Sie wollen damit einen Beitrag zu einem besseren Klimaschutz leisten. Am IRS beteiligt sich rund die Hälfte der Beschäftigten an der Aktion, die an der Technischen Universität Berlin ihren Ausgang nahm und über das Netzwerk Scientists4Future organisiert wurde. Auf diesem Weg soll auch eine vertiefte Diskussion über Nachhaltigkeit in der Forschung angestoßen werden. Denn die Wissenschaft braucht Austausch und Begegnung, Mobilität und Flexibilität. Die Frage ist, wie sie bewerkstelligt und organisiert werden. mehr Info

Foto: Philip Bartz für VolkswagenStiftung
17. September | 2019 | Aktuelles

Was haben deutsche Bauunternehmen wie Bilfinger Berger und HOCHTIEF zur Globalisierung der Architektur beigetragen? Noch nie wurde diese Frage umfassend, aus der Sicht unterschiedlicher Disziplinen untersucht. Für ihre wegweisende Projektidee erhielt die IRS-Architekturhistorikerin Monika Motylinska eine Freigeist-Fellowship der VolkswagenStiftung. Die Förderung erlaubt es Motylinska fünf Jahre lang zu forschen und dabei bis zu drei Doktorandinnen oder Doktoranden auszubilden. Diese Nachwuchsgruppe wird mit der Bauhaus-Universität Weimar assoziiert sein. Das IRS als Institut der Leibniz-Gemeinschaft ist damit in der aktuellen Förderrunde die einzige außeruniversitäre Forschungseinrichtung mit einem Freigeist-Fellow. mehr Info

13. September | 2019 | Aktuelles

Gerade wenn ländliche Räume schwierige Wandlungsprozesse bewältigen müssen, kommt es oft auf die Initiative Einzelner an. Stefanie Döringer vom Institut für Stadt- und Regionalforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften untersucht in ihrem Promotionsprojekt den Handlungsspielraum und das Wirken von Schlüsselpersonen in der kleinstädtischen Wirtschaftsentwicklung. Dabei bezieht sie sich unter anderem auf die Forschung zu Schlüsselfiguren in der Raumentwicklung am IRS. Im Rahmen eines IRS-Seminars stellte sie am 2. September 2019 theoretische Überlegungen sowie erste Ergebnisse aus ihrer Feldforschung in Österreich vor. mehr Info

Foto: spuno/stock.adobe.com
02. September | 2019 | Aktuelles

Sie wohnen in der deutsch-polnischen Grenzregion und haben Ihren Wohnsitz in Deutschland? Das IRS untersucht in einem aktuellen Forschungsprojekt, wie sich die Grenzregion seit 2007 entwickelt hat und wie sie von ihren Bewohnerinnen und Bewohnern erlebt wird. Sie können zu dieser Forschung beitragen. Uns interessiert, wie Sie die Grenze in Ihrem Alltag erleben und erfahren. mehr Info

Foto: Felix Böhmer
21. August | 2019 | Aktuelles

In den 2000er Jahren verloren viele ostdeutsche Großwohnsiedlungen massiv Einwohner. Im Rahmen des Programms Stadtumbau Ost wurden ganze Quartiere um- oder rückgebaut. Die Zuwanderung Geflüchteter, besonders seit dem Jahr 2015, verwandelte nun etliche dieser Wohnsiedlungen nach und nach in Ankunftsquartiere. Hierdurch ergeben sich heute ganz neue Perspektiven für viele dieser Wohngebiete – zugleich jedoch auch Herausforderungen in Bezug auf das Wohnungsangebot, hinsichtlich der Nutzung und Gestaltung von Freiflächen und was die Versorgung mit sozialen Infrastruktureinrichtungen anbelangt. Auch die Bewohnerschaft muss sich umstellen, weil sich die Bedingungen des Zusammenlebens verändern. Das Projekt „Vom Stadtumbauschwerpunkt zum Einwandererquartier? Neue Perspektiven für periphere Großwohnsiedlungen“ (StadtumMig) untersucht deshalb die planerischen und stadtpolitischen Herausforderungen beispielhaft in ausgewählten Quartieren. Eine Zielstellung ist die Entwicklung praktischer Hilfestellungen für die Planungspraxis. mehr Info

Foto: Anke Harwardt-Feye
06. August | 2019 | Aktuelles

Wenn über Startups geredet wird, ist damit eine besondere Art von Unternehmensgründungen gemeint: Es geht um international ausgerichtete, wachstumsorientierte Unternehmen in Branchen wie der Digital-, Hightech- oder Kreativwirtschaft. Solche Unternehmen brauchen besondere Bedingungen, die seit einiger Zeit unter dem Label „Entrepreneurial Ecosystem“ – unternehmerisches Ökosystem – zusammengefasst werden. Auf dem von der Volkswagenstiftung geförderten Herrenhauser Symposium „Temporal Dynamics in Entrepreneurial Ecosystems“ am 1. und 2. Juli in Hannover diskutierten international führende Entrepreneurship-Forscherinnen und -Forscher den Stand des Wissens zu unternehmerischen Ökosystemen. mehr Info

18. Juli | 2019 | Aktuelles

Gemeinsam mit dem Design Research Lab der Universität der Künste Berlin richtete das IRS vom 4. bis zum 7. Juni 2019 die dritte IRS Spring Academy „Investigating Space(s): Current Theoretical and Methodological Approaches“ aus. Mit diesem Format wurde Erkner für viele internationale Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zu einem Ort der kreativen Begegnung. Ein Rückblick. mehr Info

Das Architektenkollektiv unter der Leitung von Wilfried Stallknecht (2. v. r.), das 1967 Pläne für das „sozialistische Musterdorf“ Ferdinandshof (Bezirk Neubrandenburg, bei Ueckermünde) entwickelte.
15. Juli | 2019 | Aktuelles

Die marxistisch-leninistische Staatsideologie der DDR postulierte, dass der einzelne Mensch seine Fähigkeiten nur in der Gemeinschaft des Kollektivs vollumfänglich entfalten könne. Dieser Grundsatz des sozialistischen Arbeitens wurde auch auf die Architektur und Stadtplanung in der DDR übertragen. Aber wie haben sich diese Architekturkollektive organisiert? Wie waren die Arbeitsstrukturen gesetzlich geregelt und politisch geprägt? Welche Auswirkungen hatte das kollektive Arbeiten auf die Kreativität der Entwurfsarchitektinnen und -architekten? Aus der Sicht der planungsgeschichtlichen Forschung der Historischen Forschungsstelle des IRS sind diese Fragen hoch relevant. In einem neuen DFG-Projekt werden sie untersucht. mehr Info

08. Juli | 2019 | Aktuelles

Das IRS erhielt am 25. Juni 2019 zum zweiten Mal das Zertifikat zum audit berufundfamilie. Es wurde damit für seine Anstrengungen ausgezeichnet, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie im Kontext wissenschaftlicher und wissenschaftsunterstützender Arbeit kontinuierlich zu verbessern. Die Re-Auditierung schließt an die erste erfolgreiche Auditierung im Jahr 2015 an. Kathrin Westphal, Leiterin des Finanz- und Personalwesens am IRS nahm die Urkunde zum Zertifikat aus den Händen von Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey, Schirmherrin des audit berufundfamilie, und Oliver Schmitz, Geschäftsführer der berufundfamilie Service GmbH, entgegen. mehr Info

Prof. Dr. Oliver Ibert und Wissenschaftsministerin Dr. Martina Münch bei der Ernennung im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburg in Potsdam am 24. Juni 2019. Foto: MWFK
Prof. Dr. Oliver Ibert und Wissenschaftsministerin Dr. Martina Münch bei der Ernennung im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburg in Potsdam am 24. Juni 2019. Foto: MWFK
01. Juli | 2019 | Aktuelles

Das IRS hat einen neuen Direktor. Die brandenburgische Wissenschaftsministerin Dr. Martina Münch ernannte am 24. Juni in Potsdam den Wirtschaftsgeographen Prof. Dr. Oliver Ibert zum Professor für Raumbezogene Transformations- und Sozialforschung an der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus-Senftenberg. Die Berufung erfolgte gemeinsam durch BTU und IRS und schließt die Leitung des IRS ein. Ibert trat sein Amt am 1. Juli 2019 an. mehr Info

28. Juni | 2019 | Aktuelles

Bei der Langen Nacht der Wissenschaften 2019 am 15. Juni in Berlin konnte das IRS sich über reges Interesse freuen. Die Besucherresonanz lag dabei auf einem ähnlich hohen Niveau wie im Rekordjahr 2018. Mit vier Angeboten zu den Themen Migration, Wohnungsbau, Planungsgeschichte und Sicherheitsempfinden in der Stadt war das Institut in der Leibniz-Geschäftsstelle in Berlin-Mitte prominent vertreten. Ein Projektteam nutzte die Gelegenheit sogar, um Daten zu sammeln. mehr Info

25. Juni | 2019 | Aktuelles

Was passiert mit dem Wohnungsbau, wenn Finanzinvestoren sich immer stärker für Wohnimmobilien interessieren? Diese Frage untersuchte Laura Calbet Elias, die aktuell am IRS ihre Habilitation vorantreibt, in ihrem Promotionsprojekt. Sie beließ es nicht beim Zusammentragen statistischer Befunde, sondern nahm detailliert in den Blick, wie die Rolle und Arbeitsweise von Bauherren sich gewandelt hat. Dafür wurde sie jetzt mit dem zweiten Preis beim Studienpreis Wohnungspolitik des Deutschen Mieterbundes ausgezeichnet. mehr Info

27. Mai | 2019 | Aktuelles

Wie geht es weiter mit der Energiewende? Während Diskussionen über CO2-Bepreisung Hochkonjunktur haben, bleibt die Frage aktuell, wie die Transformation des Energiesystems am besten gesteuert werden kann. Braucht es den einen großen Entwurf oder eher viele kleine Lösungen? Die Energiewende-Forscher Ludger Gailing und Andreas Röhring vom Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) in Erkner sprechen sich im neu erschienenen Policy Paper „Energiewende dezentral!“ für regionale Handlungsräume der Energiewende aus: Statt lediglich Flächen für Windkraft und Biogas bereitzustellen, sollen Regionen die Energiewende selbst aktiv gestalten und wirtschaftlich stärker von ihr profitieren. mehr Info

Dr. Ariane Sept und Dr. Tobias Federwisch. Foto: Bündnis 90/Die Grünen, Bundestagsfraktion
14. Mai | 2019 | Aktuelles

„Anschluss halten im ländlichen Raum“ lautete ein Thema, mit dem sich die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen bei ihrer Klausur Anfang Mai beschäftigte. Ariane Sept und Tobias Federwisch von der Forschungsabteilung „Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum“ waren dabei. Im Rahmen der Politik- und Gesellschaftsberatung des IRS präsentierten sie Forschungserkenntnisse und daraus abgeleitete Empfehlungen, wie ländliche Räume gestärkt werden können. mehr Info

Alice Bobee, Mark Schulze, Kris Olds, Tim Rottleb, Bas van Heur, Neil Coe, Sarah Hall, Francis Collins und Jana Kleibert
08. Mai | 2019 | Aktuelles

Raumbezogene Sozialforschung gibt es jetzt auch zum Hören. Am 8. Mai 2019 startete der IRS Podcast „Society@Space“ mit seiner ersten Episode „Welcome to Nottingham, Malaysia“. Darin sprechen drei renommierte internationale Gäste des IRS, die sich alle mit der Globalisierung des Hochschulsektors beschäftigen, über ihre Arbeit: Sarah Hall (Nottingham, Großbritannien), Francis Collins (Waikato, Neuseeland) und Kris Olds (Madison, USA) waren Anfang Januar 2019 auf Einladung von Jana Kleibert (IRS) in Erkner, um eine Doktorandin und zwei Doktoranden der Nachwuchsgruppe TRANSEDU zu beraten. mehr Info

Gebäude der Deutschen Wirtschafts-Kommission im Januar 1949, Leipziger Straße Ecke Wilhelmstraße in Berlin (seit 1992 Detlev-Rohwedder-Haus) Foto: Bundesarchiv, Bild 183-19000-4055/CC-BY-SA 3.0, commons.wikimedia.org
29. April | 2019 | Aktuelles

Mehrere deutsche Ministerien haben in den letzten Jahren begonnen, ihre unheilvolle Vorgeschichte in der Zeit des Nationalsozialismus historisch aufarbeiten zu lassen. Über das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBSR) schrieb das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat im vergangenen Jahr ein Forschungsprojekt aus, das sich in insgesamt 12 Teilprojekten mit verschiedenen Dimensionen vom „Bauen und Planen im Nationalsozialismus. Voraussetzungen, Institutionen, Wirkungen“ befassen soll. Der Historischen Forschungsstelle des IRS ist es gelungen, zwei dieser Teilprojekte als Drittmittelprojekte zu akquirieren. mehr Info

Foto: Jan Zwilling
23. April | 2019 | Aktuelles

Das IRS hat bis zur Neubesetzung der Direktorenstelle eine neue kommissarische Leitung. Christoph Bernhardt, Leiter der Historischen Forschungsstelle des IRS wurde vom Kuratorium des IRS ab dem 23. April 2019 zum neuen wissenschaftlichen Stellvertreter des Direktors bestellt und leitet damit kommissarisch das IRS. Er löst Gabriela Christmann, Leiterin der Forschungsabteilung „Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum“, ab, die die Stellvertreterposition seit 2015 bekleidete. mehr Info

Foto: Jan Zwilling
19. März | 2019 | Aktuelles

Die Metropolen standen lange im Zentrum der Aufmerksamkeit. Doch der Blickwinkel hat sich verschoben. Mit wachsendem Interesse am ländlichen Raum rücken Klein- und Mittelstädte auf die Agenda: Können sie als „Anker“ dabei helfen, besonders strukturschwache ländliche Räume zu stabilisieren? Das Raumwissenschaftliche Kolloquium 2019 des 5R-Netzwerks am 28. Februar in Berlin hat sich dieser Frage angenommen und wichtige Erkenntnisse aus Forschung und Praxis zusammengeführt. mehr Info

Foto: Oskar/stock.adobe.com
01. Februar | 2019 | Aktuelles

Ein verstärkter Klimaschutz und die damit zusammenhängende Energiewende genießen allgemein eine hohe Zustimmung. Dennoch kommt es vor Ort insbesondere im Zuge des Ausbaus der Windenergie immer wieder zu Irritationen und Konflikten. Die Anforderungen an die Steuerung der Energiewende vor Ort sind hoch. Sie stellen insbesondere die Regionalplanung vor große Herausforderungen. Wie kann sie zu einer erfolgreichen Energiewende beitragen? Wie muss sie sich verändern und inwiefern hat sie sich bereits auf innovative Art weiterentwickelt? mehr Info

Jörg_Blobelt/creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0
07. Januar | 2019 | Aktuelles

Wenn 2019 das dreißigjährige Jubiläum der friedlichen Revolution von 1989 in allen Medien gefeiert wird, so wird in den historischen Analysen zu diesem epochalen Ereignis sicher die Frage gestellt werden, welches eigentlich die entscheidenden Triebkräfte waren, die den Zusammenbruch der DDR herbeiführten. Die Historische Forschungsstelle des IRS interessiert dabei in erster Linie, welche Bedeutung und welcher Anteil dabei dem Städtebau und den Wohnverhältnissen zukam. Motivierte der rasante und großflächige Verfall großer Altstadtgebiete bei gleichzeitiger und einseitiger Dominanz des industriellen Plattenbaus die Menschen in Ostdeutschland zusätzlich, eine Revolution loszutreten? mehr Info

von li. nach re.: caratello (CC BY-NC 2.0), flickr.com; Queryzo (CC BY-SA 4.0), commons.wikimedia.org; Ralf Roletschek - Eigenes Werk, GFDL 1.2, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=38349063
19. Dezember | 2018 | Aktuelles

Im Hintergrund spielt gefühlvolle Gitarrenmusik. Saftiges Grün ist zu sehen, spielende Kinder, ein vor Frische strotzender Wochenmarkt, eine herausgeputzte Innenstadt und Menschen, die in diesem Idyll ihr Glück gefunden haben. Wer die Imagevideo-Reihe „Schön hier zu sein“ der Stadt Eberswalde sieht, möchte am liebsten sofort selbst dorthin. Die auftretenden Personen – Alleinstehende, Familien, Paare – sind keine Schauspieler, sondern echte Neu-Eberswalder, deren persönliche Sichten auf ihren neuen Wohnort in den Kurzfilmen erzählt werden. Doch, von Einzelbeispielen abgesehen, wer zieht eigentlich nach Eberswalde und in die anderen brandenburgischen Städte in mittlerer Distanz von Berlin? Kommt alles Wachstum aus Berlin? Und entscheiden sich die Zuzügler wirklich frei, oder werden sie schlicht verdrängt? Über diese Fragen diskutierten die Teilnehmenden des 45. Brandenburger Regionalgesprächs am 27. November 2018 im IRS in Erkner. mehr Info

Dr. Burkhardt Kolbmüller, Tilo Sahlbach, Gottfried Heinicke, Wolfgang Krämer, Marion Ben Rabah, Friedel Lenze, Prof. Dr. Gabriela Christmann, Detlef Neumann, Dr. Tobias Federwisch, Dr. Ralph Richter. Foto: IRS
30. November | 2018 | Aktuelles

Was tun, wenn der letzte Laden geschlossen hat und der Bus kaum noch fährt? Gemeinden im ländlichen Raum stehen oft vor besonderen Herausforderungen, wenn es darum geht, ihren Einwohnern gleichwertige Lebensbedingungen zu bieten. Doch oft sind die Bürgerinnen und Bürger in Landgemeinden auch besonders kreativ beim Umgang mit solchen Problemen. Sie finden neue, unkonventionelle Lösungen. Das IRS hat solche „sozialen Innovationen“ in Landgemeinden untersucht. Am 29. November 2018 kamen innovative Praktiker/-innen aus dem ländlichen Raum nach Erkner, um die Projektergebnisse zu diskutieren. mehr Info

Prof. John Mollenkopf. Foto: IRS
21. November | 2018 | Aktuelles

Wie reagieren Städte in unterschiedlichen Regionen auf Einwanderung? Was unterscheidet dabei kleinere von größeren Städten, Universitäts- von Industriestädten? Die Forschungsabteilung „Regeneration von Städten“ erforscht derzeit sowohl proaktive Einwanderungsstrategien als auch Reaktionen auf Einwanderung in einer Vielzahl deutscher Städte. Zugleich sucht sie den Austausch mit internationalen Expertinnen und Experten. Im Rahmen der 13. IRS International Lecture sprach Prof. John Mollenkopf von der City University of New York (CUNY) am 15. November 2018 über den Zusammenhang zwischen Einwanderung und politischer Repräsentation in amerikanischen Städten. Er zog dabei auch Vergleiche zu Europa, insbesondere zu Deutschland. mehr Info

Foto: RSA
19. November | 2018 | Aktuelles

Dr. Jana Kleibert wurde am 15. November 2018 in London mit dem RSA Routledge Early Career Award ausgezeichnet, der von der Regional Studies Association (RSA) vergeben wird. Sie erhielt die Auszeichnung für ihr Paper „Global Production Networks, Offshore Services and the Branch-Plant Syndrome“, das 2016 in Regional Studies veröffentlicht wurde. mehr Info

LucyKaef/pixabay.com
10. Oktober | 2018 | Aktuelles

Zum ersten Oktober 2018 startete die Hauptförderphase des Verbundprojektes ExTrass, welches bereits von Mai 2017 bis Juni 2018 als BMBF-Definitionsprojekt gefördert wurde. ExTrass ist das Akronym für „Urbane Resilienz gegenüber extremen Wetterereignissen – Typologien und Transfer von Anpassungsstrategien in kleinen Großstädten und Mittelstädten“. Hinter dem etwas sperrigen Titel verbirgt sich ein hochaktuelles Thema, wie der lange Sommer 2018 noch einmal deutlich gemacht hat: Städte müssen sich an die sich verändernden klimatischen Bedingungen in Deutschland und Europa anpassen. mehr Info

Foto: Jan Zwilling
02. Oktober | 2018 | Aktuelles

Am 30. September 2018 schied die langjährige Direktorin des IRS, Prof. Dr. Heiderose Kilper, altersbedingt aus dem Institut aus. Ab dem 1. Oktober wird das Institut kommissarisch von Prof. Dr. Gabriela Christmann, Leiterin der Forschungsabteilung „Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum“ und bisherige wissenschaftliche Stellvertreterin der Direktorin, geleitet. Das Verfahren zur Neubesetzung der Direktorenstelle dauert derzeit noch an. mehr Info

01. Oktober | 2018 | Aktuelles

Stadt und Land werden oftmals als Gegensatz gesehen. Doch oft gelingt eine nachhaltige Flächenplanung, die Entwicklung von Verkehrsinfrastrukturen oder von Bildungsangeboten nur gemeinsam. Die Forschungsabteilung „Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter“ des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) ist seit dem 1. Oktober 2018 an dem Projekt „ReGerecht – Integrative Entwicklung eines gerechten Interessensausgleichs zwischen Stadt, städtischem Umland und ländlichem Raum“ beteiligt, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. In diesem Projekt erarbeiten Partner aus Wissenschaft und Praxis in den nächsten fünf Jahren Lösungen, um Konflikte zwischen Stadt, Umland und ländlichen Räumen abzubauen und neue Wege für den Ausgleich unterschiedlicher Interessen zu etablieren. mehr Info

© DFG-Graduiertenkolleg 1913
13. August | 2018 | Aktuelles

Seit 2014 ist das IRS maßgeblich an dem DFG-Graduiertenkolleg „Kulturelle und technische Werte historischer Bauten“ an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg beteiligt. Die IRS-Direktorin Prof. Dr. Heiderose Kilper und der Leiter der „Historischen Forschungsstelle“ des IRS, Prof. Dr. Christoph Bernhardt, haben als Mit-Antragsteller bzw. Assoziierte Wissenschaftlerin im Lenkungskreis des Kollegs mitgewirkt sowie Lehrveranstaltungen angeboten und Doktoranden betreut. Mit der jüngst bewilligten zweiten Förderphase erhält das Kolleg für weitere viereinhalb Jahre insgesamt 5,2 Millionen Euro. mehr Info

© Harald Henkel
13. Juli | 2018 | Aktuelles

In der Forschungsabteilung „Regenerierung von Städten“ sind zum 1. Juli 2018 zwei Forschungsprojekte gestartet, die institutionellen Wandel und sozialräumliche Transformation in Quartieren von ost- und mitteleuropäischen Städten untersuchen. Das von der DFG und dem polnischen Pendant Narodowe Centrum Nauki (NCN) im gemeinsamen Beethoven-Programm geförderte Projekt „Similar but Different: Neighbourhood Change in Halle (Saale) and Łódź“ thematisiert unterschiedliche Pfade der Entwicklung von Innenstadtquartieren, Großwohnsiedlungen und neuen Vorortsiedlungen in den beiden Städten nach dem Systemwechsel vor gut 25 Jahren. Das BMBF-geförderte Projekt „Estates after Transition“ fokussiert sich auf den Vergleich von sechs Großwohnsiedlungen in Deutschland, Estland und Russland. mehr Info

© pinkomelet/shutterstock.com
12. Juli | 2018 | Aktuelles

Am 11. Juli 2018 hat der Senat der Leibniz-Gemeinschaft mit einer positiven Stellungnahme das wissenschaftliche Evaluierungsverfahren des IRS abgeschlossen. Der Senat verweist auf die überzeugende Weiterentwicklung des Gesamtkonzepts des Instituts, deutlich verbesserte Sichtbarkeit durch die Umbenennung in „Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung“, die gut profilierten und bis zu „sehr gut bis exzellent“ bewerteten Forschungsabteilungen, die überzeugenden Publikationsleistungen sowie die einzigartigen Bestände der Wissenschaftlichen Sammlungen zur Bau- und Planungsgeschichte der DDR. Nicht zuletzt bescheinigt der Senat dem IRS, in seiner Forschung gesellschaftlich relevante Themen zu bearbeiten und diese erfolgreich in einen Dialog mit Politik und Gesellschaft zu bringen. Das IRS begrüßt die positive Beurteilung und sieht sich in seiner Entwicklung hin zu einer wissenschaftlichen Kapazität für eine hervorragende, interdisziplinär ausgerichtete und international vernetzte Raumbezogene Sozialforschung bestätigt. mehr Info

11. Juli | 2018 | Aktuelles

Gemeinsam mit anderen raumwissenschaftlichen Forschungseinrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft gibt das IRS seit vielen Jahren die Fachzeitschrift „Raumforschung und Raumordnung“ heraus. Mit dem Jahreswechsel 2018/2019 gehen die Herausgeber neue Wege und wechseln mit dem Verlag auch das Publikationsmodell der Zeitschrift. Einher mit dem Wechsel zu De Gruyter Open geht der Umstieg auf das Open-Access-Publikationsmodell „Goldener Weg“, der eine parallele Print- und Onlinepublikation der Beiträge vorsieht und das Verwertungsrecht für die Publikation im Besitz der Autor/-innen verbleibt. Die digitale Version ist grundsätzlich kostenfrei lesbar und kann heruntergeladen werden. Weiterhin werden sechs Ausgaben pro Jahr erscheinen. mehr Info

11. Juli | 2018 | Aktuelles

Zum 1.6.2018 hat das IRS novellierte „Regeln zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis am IRS und Verfahren zum Umgang mit Vorwürfen zu wissenschaftlichem Fehlverhalten“ in Kraft gesetzt. Bei der Umsetzung dieser Regeln orientiert sich das IRS an den “Empfehlungen zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis und zum Umgang mit Vorwürfen wissenschaftlichen Fehlverhaltens der Leibniz-Gemeinschaft“ sowie an den Empfehlungen der Kommission „Selbstkontrolle der Wissenschaft“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft zur „Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“. mehr Info

Fotos von li. nach re.: Thomas Söllner/fotolia.com; Stefan Fussan/commons.wikimedia.org; Photographee.eu/fotolia.com
14. Juni | 2018 | Aktuelles

Die Brandenburger Regionalgespräche des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) in Erkner sind eine etablierte Plattform für den Dialog zwischen Forschung und Praxis zu gesellschaftsrelevanten Themen in Berlin und Brandenburg. Am 27. Juni 2018 ist der grundlegende Wandel der Arbeitswelt Thema der 44. Veranstaltung der Reihe: Globale Trends wie Arbeiten in Coworking Spaces oder die Organisation freiberuflicher Arbeit über Onlineplattformen haben für Berlin und Brandenburg ganz eigene lokale und regionale Auswirkungen. Das Regionalgespräch diskutiert widersprüchliche Entwicklungslinien in der Hauptstadtregion mit Vertretern aus Forschung, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. mehr Info

04. Juni | 2018 | Aktuelles
Seminar zu ländlichen Räumen in Deutschland in Rogatschow (Belarus)

Viele strukturschwache ländliche Regionen in Deutschland und Europa sind geprägt von demografischen, wirtschaftlichen und sozial-kulturellen Herausforderungen – darunter unter anderem die Sicherung der Daseinsvorsorge, der Umgang mit leerstehenden Gebäuden oder die Vitalisierung des rückläufigen Vereinslebens. Um Wissen und Erfahrungen mit belarussischen Experten der ländlichen Entwicklung zu teilen und innovative Ansätze für eine nachhaltige Entwicklung ländlicher Räume zu diskutieren, hat Dr. Tobias Federwisch am 19.04.2018 in Rogatschow (Belarus) ein Seminar mit dem Titel „Ländliche Räume in Deutschland. Innovative Impulse für eine nachhaltige Entwicklung“ durchgeführt. mehr Info

28. Mai | 2018 | Aktuelles
Ausstellung zu Leben und Werk des Architekten und Stadtplaners Egon Hartmann in Erfurt

Im Beisein des thüringischen Landtagspräsidenten Christian Carius, der IRS-Direktorin Prof. Dr. Heiderose Kilper sowie vieler Weggefährten, Stadthistoriker und Museumsfachleute aus Erfurt, Mainz und München wurde am 2. Mai 2018 eine vom IRS entwickelte und gestaltete Ausstellung zu Leben und Werk des Architekten und Stadtplaners Egon Hartmann (1919–2009) eröffnet. Bis zum 3. Juni 2018 ist sie im Landtag des Freistaates Thüringen zu sehen und gewährt den Besucher/-innen Einblicke in ein bewegtes Leben, das von den Kontrasten und Extremen des 20. Jahrhunderts geprägt war und dem baulichen und planerischen Erbe dieser Epoche einen markanten Stempel aufdrückte. mehr Info

07. Mai | 2018 | Aktuelles

In dem im April 2018 abgeschlossenen EU-Forschungsprojekt „RurInno“ haben Wissenschaftler/-innen des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) gezeigt, dass Sozialunternehmen auf sehr unterschiedliche Weise Beiträge zur Stabilisierung marginalisierter ländlicher Räume leisten und soziale Innovationen in die Peripherie bringen können. Ebenso lieferte es wertvolle Hinweise zur Frage, worin deren besonderes Potenzial liegt – beispielsweise im unternehmerischen Denken und der Vernetzung peripherer Landgemeinden mit überregionalen Institutionen und Netzwerken. Nicht zuletzt gewährte die Projektarbeit auch Einblicke in das „Ökosystem“, das Sozialunternehmen in marginalisierten ländlichen Räumen zum Arbeiten benötigen, sowie in die Art und Weise, wie Förderprogramme für soziale Innovationen gestaltet sein sollten. mehr Info

12. April | 2018 | Aktuelles
Call for Papers for International Conference in September

Understanding the challenges associated with new energy landscapes and exploring potential solutions is the focus of the Energy Days 2018. The conference will foster the exchange between land-use-oriented energy research at the UFZ and the national and international scientific community. call for Papers for oral presentations with or without a conference paper is open until May 14, 2018. mehr Info

11. April | 2018 | Aktuelles

Am 9. Juni 2018 findet in Berlin und Potsdam die traditionelle Lange Nacht der Wissenschaften statt. Einen ganzen Abend lang können sich Wissenshungrige bei zahlreichen Experimenten, Vorträgen, Workshops und Mitmachaktionen über die vielfältige Wissenschaftslandschaft der Hauptstadtregion informieren. Das IRS präsentiert sich erneut in den Räumen der Leibniz-Gemeinschaft in Berlin-Mitte, dieses mal zu den Themen Wohnungspolitik und Zukunft ländlicher Regionen sowie mit einer Ausstellung zu Leben und Werk des Architekten und Stadtplaners Egon Hartmann (1919-2009). mehr Info

Abbildung: DIE/Medienarchitekten Bonn
09. April | 2018 | Aktuelles

Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (Leibniz-Zentrum für Lebenslanges Lernen e.V.) verleiht seit 2009 den Preis für Innovation in der Erwachsenenbildung an innovative und praxiserprobte Projekte, die der Erwachsenenbildung neue Impulse geben. Die Auszeichnung macht damit neue und vielversprechende Ansätze in der Weiterbildung publik und stellt sie einer breiteren Öffentlichkeit zur Diskussion. Verliehen wird der Preis von einer Expertenjury, zu der im Jahr 2018 die IRS-Abteilungsleiterin Prof. Dr. Gabriela Christmann zählt. mehr Info

05. April | 2018 | Aktuelles

In den vergangenen 20 Jahren ist die Zahl der Studierenden, die ein Hochschulstudium im Ausland absolvieren, stetig gestiegen. Zudem investieren viele Hochschulen in internationale Campus (international branch campuses, IBC) im Ausland. Dies sind erste Indizien für eine parallele Globalisierung wissensintensiver Wirtschaftszweige und der Universitätslandschaft. Die am 1. April am IRS gestartete Leibniz Junior Research Group „Constructing Transnational Spaces of Higher Education“ (TRANSEDU) befasst sich mit diesem Zusammenhang von globalisierten ökonomischen Prozessen und der Internationalisierung der Wissenschafts- und Forschungslandschaft. mehr Info

Abbildung (links): © Planergemeinschaft für Stadt und Raum eG
20. März | 2018 | Aktuelles
Doktorandin hospitierte in Planungsbüro

Im Forschungsprojekt „Mediatisierungsprozesse in der städtebaulichen Planung und Veränderungen der öffentlichen Sphäre“ (MedPlan) untersucht die Doktorandin Kathrin Meißner, wie sich städtebauliche Planungsprozesse in ihrer Kommunikation durch die Nutzung neuer Medien, etwa neue Plantypen und Ausstellungsformen, im 20. Jahrhundert verändert haben. Die planungshistorische Perspektive ihrer Forschungen wird im Projekt komplettiert durch Analysen gegenwärtiger Mediatisierungsprozesse in der Planung, etwa durch digitale Tools für Visualisierung und Partizipation. Vom 28.02. bis zum 06.04.2018 hat Meißner eine Hospitation in der „Planergemeinschaft für Stadt und Raum eG“, einem Büro für Stadt- und Quartiersentwicklung, Bauleitplanung, Partizipation und Kommunikation, durchgeführt. mehr Info

01. März | 2018 | Aktuelles
Call for Abstract for International Conference in June, 2018

The transformation of energy systems has profound implications for the ways in which our societies are organized, and must therefore be understood as process of social change and social innovation. In many ways, energy systems structure our economies and mirror our attitudes and values regarding the definition of public goods, of justice, and of equity. The conference invites international scholars to discuss social innovations in the context of energy transitions, to reflect their meaning for educational and participatory practices, and to spark a debate about the societal values inherent in these innovations. A Call for Abstracts is open until March 15, 2018. mehr Info

29. November | 2017 | Aktuelles

Ende November 2017 hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft den Sonderforschungsbereich „Re-Figuration von Räumen“ an der Technischen Universität Berlin bewilligt. Der SFB hat sich zum Ziel gesetzt, die umfassenden räumlichen Neuordnungen globalen Maßstabs zu erforschen, die durch die Intensivierung transnationaler Formen des Wirtschaftens, Umbrüche in der globalen politischen Geographie, die Entwicklung und Verbreitung digitaler Kommunikationstechnologien, die Zunahme der globalen Zirkulation von Menschen und Gütern sowie das Anwachsen der weltweiten Verflechtungen und Abhängigkeiten zwischen individuellen und kollektiven Akteuren verursacht wurden. Er wird zugleich einen wesentlichen Beitrag zur Raumtheorie leisten. Das IRS ist in der Person von Prof. Dr. Gabriela Christmann an dem SFB beteiligt. Christmann wird als Sprecherin des Projektbereichs B „Räume der Kommunikation“ fungieren sowie ein Teilprojekt zu digitalen städtebaulichen Planungen leiten. mehr Info

24. November | 2017 | Aktuelles

After WW II, architecture was used and misused as an ideological signifier for competing systems and for new national identities. Diverse actors and networks took part in architectural exchange within the blocks and beyond the Iron Curtain. Different aid projects posed an attempt to overcome political and economic divides, but at the same time they were often considered as foreign imposition or neo-colonial practice. Tensions between commercial interests and solidarity arose. The conference investigates the multi-layered and multi-centred exchanges between the Global South and socialist as well as capitalist countries relation to architecture and constructing industry from an interdisciplinary perspective. The Call for Papers is open until December 20, 2017. mehr Info

23. November | 2017 | Aktuelles

Die brandenburgische Bildungsministerin Britta Ernst hat am 7. November 2017 die konstituierende Sitzung einer Demografie-Kommission für weiterführende Schulen im Land Brandenburg geleitet. Die Kommission soll bis Mai 2019 Vorschläge für eine Schulstruktur ab dem Jahr 2030 erarbeiten. Das Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung ist in Person von Prof. Dr. Gabriela Christmann Mitglied der Kommission und übernimmt zugleich die Geschäftsstelle. mehr Info

23. November | 2017 | Aktuelles
Call for Sessions for International Conference in June, 2018

The transformation of energy systems has profound implications for the ways in which our societies are organized, and must therefore be understood as process of social change and social innovation. In many ways, energy systems structure our economies and mirror our attitudes and values regarding the definition of public goods, of justice, and of equity. The conference invites international scholars to discuss social innovations in the context of energy transitions, to reflect their meaning for educational and participatory practices, and to spark a debate about the societal values inherent in these innovations. A Call for Sessions is open until December 7, 2017. mehr Info

25. Oktober | 2017 | Aktuelles
Call for Paper für ein Schwerpunktheft der Zeitschrift „Raumforschung und Raumordnung“

Was unter ‚Planung‘ oder ‚planen‘ zu verstehen ist, ist ein ständiger und widersprüchlicher Prozess von Wandel und Anpassung an veränderte Rahmenbedingungen. Komplexe Trends wie Migration, Klimawandel, politische Krisen und ökonomische Rezessionen überlagern sich heute in bisher nicht bekannter Weise. Gleichzeitig sollen Städte nicht nur räumliche Orte der Transformation sein, sondern sie sollen auf prozessualer (Planungs-)Ebene diese Herausforderungen in gute Lebensbedingungen für alle Bürgerinnen und Bürger wandeln. Die Anforderungen an die Art und Weise, wie diese Planungsprozesse aussehen und welche Ziele damit in der räumlichen Entwicklung verfolgt werden, geht damit über etablierte Planungsverständnisse hinaus. Ziel des Schwerpunkthefts ist es, aktuelle Ansätze, Positionen und Reflexionen über Planung als raum- und handlungsbezogene Disziplin zur Diskussion zu stellen, den Forschungsstand aufzubereiten und durch sowohl theorie- wie empiriebasierte Beiträge Bausteine einer zukünftigen Planung herauszuarbeiten. mehr Info

17. Oktober | 2017 | Aktuelles
Die Rolle von Beratung bei der Schaffung und Nutzung von „Gelegenheiten“ in Krisenverläufen

In der IRS-Forschungsabteilung „Dynamiken von Wirtschaftsräumen“ startete zum 1. Oktober 2017 ein neues vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziertes Drittmittelprojekt, welches im Kontext des IRS-Querschnittsthemas „Krise und Resilienz“ steht. Es setzt sich mit dem Potenzial von Krisen als Problemlöser auseinander und versucht zu ergründen, was von handelnden Akteuren in Krisensituationen getan werden kann, um nicht nur die Krisensymptome zu lindern, sondern auch einen grundlegenden Wandel einzuleiten und damit die zugrunde liegenden Ursachen der Krisen zu bekämpfen. Das Projekt hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird Grundlagenforschung und anwendungsbezogene Forschung zu Krisen zusammenführen. mehr Info

13. Oktober | 2017 | Aktuelles
Zwei Projekte zur Grenzraumforschung und zu sozialräumlichen Segregationsprozessen starten 2018

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und ihr polnisches Pendant Narodowe Centrum Nauki (NCN) haben im Jahr 2014 die gemeinsame Beethoven-Initiative ins Leben gerufen, um Forschungskooperationen im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften zu fördern. In der ersten Förderperiode konnte das IRS bereits gemeinsam mit dem Institut für Literaturwissenschaft in der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Warschau das Forschungsprojekt „Kulturelle Konstruktionen von Vulnerabilität und Resilienz. Wahrnehmungen zu Gefährdungen durch aquatische Phänomene an der Oder in Deutschland und Polen“ (CultCon) einwerben. Im September 2016 haben DFG und NCN eine zweite Runde im Beethoven-Programm ausgeschrieben, in der das IRS mit polnischen Partnereinrichtungen gleich zwei Projekte akquirieren konnte. Ab 2018 forschen Wissenschaftler/-innen in Erkner, Łódź und Poznan zu deutsch-polnischen Grenzräumen und zu den Ursachen von Segregationsprozessen in Halle und Łódź. mehr Info

11. Oktober | 2017 | Aktuelles

Am 4. und 5. Dezember 2017 veranstaltet das vom IRS koordinierte European Training Network "RurAction" die internationale Konferenz "Challenges and Opportunities of Structurally Weak Rural Regions in Europe. Social Innovations and Social Enterprises Acting Under Adverse Circumstances". Die Veranstaltung bildet den Auftakt der Projektarbeit und findet an der Adam Mickiewicz Universität Poznan (Polen) statt. Bis zum 30. Oktober 2017 können Beiträge für die Konferenz eingereicht werden. mehr Info

10. Oktober | 2017 | Aktuelles

Am 25. September 2017 trafen sich Vertreter/-innen der Nationalen Universität Minsk (Bereich Geographie) und der Belarussischen Geographischen Gesellschaft Minsk mit Wissenschaftler/-innen der IRS-Forschungsabteilung „Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum“ zu einem fachlichen Austausch am IRS in Erkner. Thema waren die Perspektiven peripherisierter ländlicher Regionen und sozialunternehmerische Aktivitäten in Landgemeinden. mehr Info

Engagement von älteren Bürger/-innen im Dorf Klockow in der Uckermark. Foto: Lothar Blank, http://www.uckermark.org
05. September | 2017 | Aktuelles

Ländliche Gemeinden gelten gemeinhin als innovationsfern und damit nicht prädestiniert dafür, den ökonomischen und sozialen Herausforderungen zu begegnen, die sich unter anderem durch den demografischen Wandel stellen. Vergleichbar pessimistisch sind die Einschätzungen zum Erneuerungspotenzial durch ältere Menschen auf dem Land, denn auch ihnen wird eher Traditionsorientierung denn Innovationsfähigkeit nachgesagt. Dass beide Bilder oft nicht der Realität entsprechen, zeigen IRS-Forschungen im Projekt „Innovationen in Landgemeinden“. mehr Info

By Arto Alanenpää - Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=43447052
03. August | 2017 | Aktuelles

IRS-Wissenschaftler Thomas Honeck untersuchte im Rahmen des DFG-Projekts „Innovationen in der Planung: Wie kommt Neuartiges in die räumliche Planung?“ (InnoPlan) sowie seiner Promotion die Entwicklung der Zwischennutzung von einer illegalen Aktivität zu einer etablierten Planungspraxis. Dabei gewonnene Erkenntnisse stellte er nun im Kontext der Konferenz „Activism, Populism, and the Future of the Democratic State“ vor, die vom 5. bis 7. Juli 2017 an der De Montfort University in Leicester stattfand. mehr Info

30. Juli | 2017 | Aktuelles

Das IRS hat eine Zuwendung für die Maßnahme „Weiterbildung zum Fördermittelmanager/in für Unternehmen“ erhalten, an der Dr. Tobias Federwisch von der Forschungsabteilung „Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum“ teilnimmt. Sie wird durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF) des Landes Brandenburg aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert und erfolgt vom 15. Mai bis 29. September 2017. mehr Info

Foto: https://www.dialog.landtag.brandenburg.de/informationen/meldungen/19-sitzung-der-enquete-kommission-61
26. Juli | 2017 | Aktuelles
„Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demographischen Wandels“

Während der 19. Sitzung der Enquete-Kommission „Zukunft der ländlichen Regionen vor dem Hintergrund des demographischen Wandels“ gaben Prof. Dr. Gabriela Christmann und Dr. Tobias Federwisch am 14. Juli 2017 im Brandenburger Landtag in Potsdam ein Statement ab. Den Fokus legten sie auf „Förderstrukturen und -strategien für soziale Innovationen auf dem Land“. mehr Info

Foto: Ny8784 (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons
20. Juli | 2017 | Aktuelles

Das IRS ist mit einem Teilprojekt im Schnittfeld von Innovationsförderung und Regionalentwicklung an einem erfolgreichen Drittmittelantrag beteiligt. Das von Prof. Dr. Suntje Schmidt entwickelte Teilprojekt ist integriert in den „InnoHub13“-Antrag, ein gemeinsames Vorhaben der Brandenburgischen Technischer Universität Cottbus-Senftenberg und der Technischen Hochschule Wildau im Rahmen der BMBF-Initiative „Innovative Hochschule.“ InnoHub13 soll Voraussetzungen für die Integration von Innovationsakteuren schaffen, um kooperativ Problemlösungen für gesellschaftliche Herausforderungen in Brandenburg zu entwickeln. mehr Info

Foto: https://commons.wikimedia.org/wiki/File%3AMarch_for_Science_in_Jena_(34195491755).jpg
17. Juli | 2017 | Aktuelles
Neues DFG-Projekt in der Forschungsabteilung „Regenerierung von Städten”

Um nicht mehr zu schrumpfen, sondern wieder zu wachsen, sind viele Städte auf Zuwanderung angewiesen. Trotz des zunehmenden Wettbewerbs um junge Einwohner, Studierende und qualifizierte Fachkräfte sowie der verbreiteten Wachstumspolitiken entwickeln die Städte bisher kaum eigene Zuwanderungsstrategien, da die Steuerung der Zuwanderung bisher vielmehr als eine staatliche Aufgabe angesehen wird. Mit ihren Integrationspolitiken reagieren die Städte nur auf den Zuzug von Migranten und die staatliche Zuweisung von Flüchtlingen und Asylbewerbern. Eine Verknüpfung von Stadtentwicklungs- und Integrationskonzepten erfolgt in der Planungspraxis kaum. mehr Info

Althergebrachtes und Neues ergeben eine andere Mischung und werden zunächst an emblematischen Orten in den Städten ausgehandelt. Foto: Felicitas Hillmann
14. Juli | 2017 | Aktuelles
Neue Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung

Die Dynamik der internationalen Migration nach Europa hat in Deutschland, wie in vielen weiteren Staaten, in den vergangenen Jahren zu einer Steigerung der Einwanderungszahlen in Städten und Gemeinden geführt. In Deutschland hat diese Zuwanderung Prozesse der verstärkten kulturellen Diversifizierung zusätzlich befeuert. Vor allem in den Städten mit ihren unterschiedlichen Milieus und ihrer heterogenen Bevölkerungszusammensetzung, werden daher die Ambivalenzen und Herausforderungen im Umgang mit Vielfalt sichtbar. In einer Studie für die Bertelsmann-Stiftung systematisieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Forschungsabteilung „Regenerierung von Städten“ ab Juli 2017 den Forschungsstand zum Umgang mit kultureller Vielfalt mit einem Fokus auf städtische Gesellschaften. Ziel der Studie ist es, die Bedingungen einer gelingenden Vielfalt zu eruieren und damit das Verständnis für die Stärken der Vielfalt in der Gesellschaft zu vertiefen. mehr Info

13. Juli | 2017 | Aktuelles

Prof. Dr. Suntje Schmidt ist Mitglied des DFG Nachwuchsnetzwerks „Temporary Organizing under Tension: Between Stability and Change“, welches von Prof. Dr. Timo Braun, Juniorprofessor für Projektmanagement an der Freien Universität Berlin, initiiert wurde. Das Netzwerk besteht aus zwölf deutschen Nachwuchswissenschaftlern und -wissenschaftlerinnen und wird von international einschlägigen Senior-Forschern begleitet. Das Netzwerk hat eine Laufzeit von 18 Monaten und wurde am11. und 12. Juli 2017 mit einem ersten Treffen in Berlin gestartet. Insgesamt werden vier Netzwerktreffen in Berlin, Köln und Tilburg stattfinden mit dem Ziel, gemeinsame, interdisziplinäre Vorhaben (z.B. Erstellung eines Sammelbandes, Vorbereitung gemeinsamer Sessions) anzustoßen. mehr Info

12. Juni | 2017 | Aktuelles

Prof. Dr. Suntje Schmidt wird am 6. Juli 2017 an einer Fachdiskussion im Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung (IAP) in Potsdam-Golm teilnehmen. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Brandenburger Forschungslandschaft sowie der Landespolitik wird sie darüber diskutieren, wie Wissens- und Technologietransfer an Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen gestaltet werden kann und wie sich innovative Potenziale aus Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft miteinander koppeln lassen. mehr Info

18. Mai | 2017 | Aktuelles
Neues Projekt zu Klimawandel und Städten

Städte verursachen weltweit etwa 70 Prozent der Treibhausgasemissionen, sind aber auch besonders stark von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen. Insbesondere extreme Wetterereignisse wie Starkregen, Hochwässer und Hitzewellen haben hohe Sachschäden zur Folge und wirken sich – aufgrund inadäquater Verhaltensweisen in Gefahrenlagen und mangelnder Vorsorge – negativ auf die Gesundheit der Bewohnerinnen und Bewohner aus. Das BMBF-Forschungsprojekt „Urbane Resilienz gegenüber extremen Wetterereignissen - Typologien und Transfer von Anpassungsstrategien in kleinen Großstädten und Mittelstädten“ (ExTrass) verfolgt das Ziel, die Resilienz der Städte in enger Zusammenarbeit mit Stadtverwaltungen, Strukturen des Bevölkerungsschutzes und der Zivilgesellschaft messbar zu stärken. mehr Info

12. Mai | 2017 | Aktuelles
Wissenschaftliche Sammlungen präsentieren Findbücher und kommentierte Quellen

SED-Herrschaft und Stasi-Überwachung können zu der falschen Annahme verleiten, die DDR sei ein in jeder Hinsicht hierarchisches und zentralistisches sowie geschlossenes System gewesen. Jüngere Forschungen z.B. im Bereich Planungsgeschichte haben dieses holzschnittartige Bild relativiert. Dass die Verhältnisse auch hinsichtlich der politisch so wichtigen Berufsgruppe der Architekten und Planer vielschichtig waren und auch prominente Fachleute in einem bestimmten Rahmen gegen den herrschenden Kurs im Bauwesen opponierten (vor allem, aber nicht nur in der Spätphase der DDR-Zeit), zeigen die Ergebnisse eines Drittmittelprojekts der Historischen Forschungsstelle. mehr Info

10. Mai | 2017 | Aktuelles

Seit einigen Jahren entstehen in Deutschland zahlreiche offene Werkstätten und Open Creative Labs. Das sind Orte, an denen gemeinsam gearbeitet, repariert, erprobt, gelernt und produziert wird. Die Initiatoren solcher Werkstätten und Labs wollen mit dieser zukunftsweisenden Arbeitsform bisher unerschlossene kreative Potenziale aktivieren. Und sie wollen damit auch den Zugang zu Technologie ermöglichen. Aktuelle Karten zu diesen Orten sind jetzt vom Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) in Leipzig im Nationalatlas veröffentlicht worden. mehr Info

03. Mai | 2017 | Aktuelles
IRS präsentiert am 29. Mai in der Hansestadt Zwischenergebnisse aus einem aktuellen Leitprojekt

Bremen wächst – diese Aussage beschreibt noch eher oberflächlich, was inzwischen gesellschaftspolitisches Ziel und zugleich Herausforderung an der Weser ist. Erst detaillierte Analysen können indes zeigen, wo genau die Stadt heute wächst, wo sie verliert und wo sie stagniert. Unter dem Vortragstitel Bremen: Wachsen durch wen? Zuwanderung als Ansatz der Stadtentwicklung präsentieren Prof. Dr. Felicitas Hillmann und Dr. Manfred Kühn vor diesem Hintergrund am Montag, dem 29. Mai 2017 zwischen 15:00 und 18:00 Uhr im Kultursaal der Arbeitnehmerkammer Bremen Zwischenergebnisse eines vergleichenden Forschungsprojektes des Leibniz-Instituts für Raumbezogene Sozialforschung (IRS). mehr Info

20. April | 2017 | Aktuelles

Im Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Lösungen für gesellschaftliche Herausforderungen. Ihre Grundlagen- und anwendungsbezogene Forschung trägt dazu bei, die Probleme von Städten und Regionen im Kontext von Klimawandel, Globalisierung, wirtschaftlichem Strukturwandel und gesellschaftlicher Transformation besser zu verstehen und daraus Handlungsempfehlungen für Politik und Gesellschaft abzuleiten. Wissenschaftliche Erkenntnisse, ob am IRS oder an anderen Wissenschaftseinrichtungen erbracht, sind ein Garant für das Funktionieren und die Weiterentwicklung unserer Gesellschaften. Daher unterstützt das IRS den „March for Science“ am 22. April 2017. mehr Info

03. April | 2017 | Aktuelles

Am 9. Dezember veranstaltete die Historische Forschungsstelle des IRS einen Workshop an der TU Berlin zum Thema ihres aktuellen Leitprojekts. Ein besonderer Schwerpunkt war dabei der autogerechte Stadtumbau in Polen. Jetzt wurde der Tagungsbericht im Newsletter der International Association for the History of Transport, Traffic & Mobility veröffentlicht. mehr Info

09. März | 2017 | Aktuelles

Vom 14. April bis zum 30. Juni 2017 verbringt Dr. Ludger Gailing, kommissarischer Leiter der Forschungsabteilung „Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter“, einen Forschungsaufenthalt am Durham Energy Institute und am Department of Geography der Durham University. Dafür hat Gailing ein „Senior Research Fellowship“ der Durham University eingeworben, das vom COFUND-Programm der Europäischen Kommission (Marie Skłodowska-Curie Actions) finanziert wird. Der Aufenthalt ist Teil seines Habilitationsvorhabens mit dem Arbeitstitel „Reconfiguring Energy Spaces: The Role of Spatial Governmentalities and Competing Socio-Materialities“ an der Humboldt-Universität zu Berlin. mehr Info

09. März | 2017 | Aktuelles

Die Leiterin der Forschungsabteilung „Regenerierung von Städten“, Prof. Dr. Felicitas Hillmann, nahm am 22. und 23. Februar 2017 an einem Vorbereitungstreffen der deutsch-französischen Task-Force „Challenges of Heterogenous Societies“ in Paris teil. Die fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland wurden durch die Leibniz-Gemeinschaft nominiert, ihre fünf französischen Kolleginnen und Kollegen durch den CNRS (Centre national de la rechèrche scientifique). mehr Info

02. März | 2017 | Aktuelles
Land- und Immobilienmanagement – neue Herausforderungen in schrumpfenden und wachsenden Städten und Regionen

Die vom IRS mit-herausgegebene referierte Fachzeitschrift "Raumforschung und Raumordnung" bereitet ein Schwerpunktheft zum Thema „Land- und Immobilienmanagement – neue Herausforderungen in schrumpfenden und wachsenden Städten und Regionen“ vor. Autoren können bis zum 31. August 2017 Manuskripte einreichen. mehr Info

01. März | 2017 | Aktuelles

Im Dezember 2016 ist am IRS das European Training Network “Social Entrepreneurship in Structurally Weak Rural Regions: Analysing Innovative Troubleshooters in Action” (RurAction) gestartet. Nach dem Setup-Meeting im Januar werden derzeit die 10 Doktorandinnen und Doktoranden für das Netzwerk rekrutiert. Parallel dazu hat das Projekt seine Website gestartet, die in den kommenden dreieinhalb Jahren über das Projekt, seine Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie über Themen und Forschungsergebnisse berichten wird. mehr Info

17. Februar | 2017 | Aktuelles
Calls for Papers für den Deutschen Kongress für Geographie 2017

Die Forschungsabteilung „Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter“ richtet zwei Fachsitzungen auf dem Deutschen Kongress für Geographie 2017 in Tübingen aus. Die vom kommissarischen Leiter der Forschungsabteilung, Dr. Ludger Gailing, geleiteten Sitzungen thematisieren „Geographien der Energiewende – Theorien und Methoden aus konstruktivistischer Sicht“ sowie „The Production of Space in the Context of Environmental and Infrastructural Governance“. Die Calls for Papers sind bis zum 31. März geöffnet. mehr Info

14. Februar | 2017 | Aktuelles
Call for Papers für den Deutschen Kongress für Geographie 2017

Städte in Europa sind auf Zuwanderung angewiesen, um sich demographisch zu stabilisieren oder zu wachsen. In der Praxis entwickelt die Stadtpolitik aber kaum eigene Zuwanderungsstrategien. Warum? Welche Chancen und Widerstände gibt es in der Kommunalpolitik? Welche Kommunen sind Vorreiter für Zuwanderungsstrategien und mit welchem Erfolg? Zu diesen Fragen führt das IRS in Kooperation mit der Leuphana Universität Lüneburg eine Fachsitzung auf dem Deutschen Kongress für Geographie (30. September - 5. Oktober 2017, Tübingen) durch. Der Call for Papers ist bis zum 31. März geöffnet. mehr Info

01. Februar | 2017 | Aktuelles

Das European Training Network "Ruraction" (“Social Entrepreneurship in Structurally Weak Rural Regions: Analysing Innovative Troubleshooters in Action”) hat insgesamt 10 Promotionsstellen für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ausgeschrieben. Die Stellen haben eine Laufzeit von 36 Monaten und beginnen zwischen September und November 2017. mehr Info

23. Januar | 2017 | Aktuelles

Stadtquartiere sehen sich immer stärker einem Wandlungsdruck ausgesetzt, der durch Entwicklungen von Warenproduktion, -konsumtion und -transport erzeugt wird. Die Bestellung und Lieferung von Waren hat enorm zugenommen und umfasst neben klassischen Waren des mittel- und langfristigen Bedarfs auch immer stärker die Versorgung mit Lebensmitteln. Die dadurch entstehenden kleinteiligen Sendungsstrukturen, aber auch das Mengenwachstum des Sendungsvolumens stellen eine Herausforderung für die Städte dar. Auf der einen Seite entstehen Umweltbelastungen durch den Schadstoffausstoß der Lieferfahrzeuge, zum anderen hemmen diese den Verkehrsfluss und erzeugen Gefahrensituationen. Das BMBF-Forschungsprojekt „Stadtquartier 4.0“ soll Auswege und Lösungsmöglichkeiten für Städte und Stadtquartiere aufzeigen und erproben. mehr Info

10. Januar | 2017 | Aktuelles

Im Oktober 2016 beendeten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Forschungsabteilung „Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter“ das BMBF-Forschungsprojekt „Lösung von lokalen energiepolitischen Konflikten und Verwirklichung von Gemeinwohlzielen durch neue Organisationsformen im Energiebereich“ (EnerLOG). In dessen Rahmen haben sie gut drei Jahre lang Analysen von Energiekonflikten durchgeführt und daraus Vorschläge für die Implementierung der Energiewende auf lokaler Ebene entwickelt. Der Transfer der Ergebnisse in die Praxis war ein integraler Bestandteil des Projekts und bestimmte auch die Aktivitäten zum Projektabschluss. mehr Info

12. Dezember | 2016 | Aktuelles

Seit September 2016 ist Prof. Dr. Suntje Schmidt S-Juniorprofessorin für Angewandte Wirtschaftsgeographie am Geographischen Institut der Humboldt-Universität zu Berlin. Als gemeinsam Berufene von IRS und HU Berlin ist sie weiterhin wissenschaftliche Mitarbeiterin und stellvertretende Leiterin der Forschungsabteilung „Dynamiken von Wirtschaftsräumen“ im IRS. mehr Info

29. September | 2016 | Aktuelles

Im Jahr 1960 gewann die junge Architektin Iris Dullin-Grund den Wettbewerb für ein „Haus der Bildung und Kultur“ in Neubrandenburg. Zehn Jahr später wurde sie Stadtarchitektin der Stadt und behielt diese Position bis zur Wende. 1969 wurde sie zudem in das Plenum der Bauakademie der DDR gewählt. War Dullin-Grund damit ein herausragendes Einzelbeispiel für eine Frau, die es in der Männerdomäne Architektur geschafft hatte, oder ein Beleg für die Emanzipation der Frauen in der ehemaligen DDR? Beides ist korrekt, hat Historiker Dr. Harald Engler vom Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) herausgefunden. Seine Studie zur historischen Bedeutung von Architektinnen in der DDR ist kürzlich im Buch „Ideological Equals. Women Architects in Socialist Europe 1945-1989“ erschienen. mehr Info

15. September | 2016 | Aktuelles

Das Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) in Erkner hat ein „European Training Network“ im hoch kompetitiven „Marie-Sklodowska-Curie“ der Europäischen Union eingeworben. Ab Dezember 2016 werden – koordiniert vom IRS – insgesamt zwölf Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus sieben Ländern eine strukturierte Doktorandenausbildung anbieten. Die zehn Nachwuchswissenschaftler und -wissenschaftlerinnen werden sich mit der Frage auseinandersetzen, welche innovativen Lösungen Sozialunternehmen bei Abstiegsprozessen ländlicher Räume in Europa anbieten können. Das Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren und ein Budget von 2,5 Mio. Euro. mehr Info