02. September | 2019

IRS sucht Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer

Sie wohnen in der deutsch-polnischen Grenzregion und haben Ihren Wohnsitz in Deutschland? Das IRS untersucht in einem aktuellen Forschungsprojekt, wie sich die Grenzregion seit 2007 entwickelt hat und wie sie von ihren Bewohnerinnen und Bewohnern erlebt wird. Sie können zu dieser Forschung beitragen. Uns interessiert, wie Sie die Grenze in Ihrem Alltag erleben und erfahren.

Das Projekt „DE-RE-Bord“ der Forschungsabteilung „Kommunikations- und Wissensdynamiken im Raum“ des Leibniz-Instituts für Raumbezo­gene Sozialforschung (IRS), einer Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft, und der Adam-Mickie­wicz-Universität (AMU) untersucht alltägliche Grenzerfahrungen und die Aneignung und Bewegung in der deutsch-polnischen Grenzregion. Das Forschungsinteresse richtet sich auf die Veränderungen seit der Grenzöffnung im Jahr 2007 und die Frage, ob sich eine große gemeinsame deutsch-polnische Region entwickelt hat, oder ob neue Formen von „Grenze” beobachtet werden können. Bei einer Teilnahme am Projekt wird Ihnen eine App für das Smartphone zur Verfügung gestellt, mit der Sie über einen Zeitraum von zwei Wochen Ihren Alltag festhalten können (Voraussetzung: Android). Gerne möchten wir mit Ihnen auch ein Interview sowie eine Videowanderung an der Grenze durchführen. Für Ihre Teilnahme am Projekt im gesamten Zeitraum erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung von 200 Euro.

Alle Daten werden anonymisiert, so dass Informationen, die zu einer persönlichen Identifizierung beitragen können, nicht weitergegeben werden.

Bei Interesse oder Fragen wenden Sie sich an:

Dr. Vivien Sommer
Tel. +49 3362 793-209 | vivien.sommer(at)leibniz-irs.de
IRS | Flakenstraße 29-31 | 15537 Erkner

Projektflyer

13. Oktober | 2017 | Aktuelles
Zwei Projekte zur Grenzraumforschung und zu sozialräumlichen Segregationsprozessen starten 2018

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft und ihr polnisches Pendant Narodowe Centrum Nauki (NCN) haben im Jahr 2014 die gemeinsame Beethoven-Initiative ins Leben gerufen, um Forschungskooperationen im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften zu fördern. In der ersten Förderperiode konnte das IRS bereits gemeinsam mit dem Institut für Literaturwissenschaft in der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Warschau das Forschungsprojekt „Kulturelle Konstruktionen von Vulnerabilität und Resilienz. Wahrnehmungen zu Gefährdungen durch aquatische Phänomene an der Oder in Deutschland und Polen“ (CultCon) einwerben. Im September 2016 haben DFG und NCN eine zweite Runde im Beethoven-Programm ausgeschrieben, in der das IRS mit polnischen Partnereinrichtungen gleich zwei Projekte akquirieren konnte. Ab 2018 forschen Wissenschaftler/-innen in Erkner, Łódź und Poznan zu deutsch-polnischen Grenzräumen und zu den Ursachen von Segregationsprozessen in Halle und Łódź. mehr Info