17. Februar | 2017

Geographien der Energiewende / Raumkonstruktion in Umwelt- und Infrastruktur-Governance

Calls for Papers für den Deutschen Kongress für Geographie 2017

Die Forschungsabteilung „Institutionenwandel und regionale Gemeinschaftsgüter“ richtet zwei Fachsitzungen auf dem Deutschen Kongress für Geographie 2017 in Tübingen aus. Die vom kommissarischen Leiter der Forschungsabteilung, Dr. Ludger Gailing, geleiteten Sitzungen thematisieren „Geographien der Energiewende – Theorien und Methoden aus konstruktivistischer Sicht“ sowie „The Production of Space in the Context of Environmental and Infrastructural Governance“. Die Calls for Papers sind bis zum 31. März geöffnet.

Die Fachsitzung „Geographien der Energiewende – Theorien und Methoden aus konstruktivistischer Sicht“ ist Teil des Leitthemas „Methoden und Konzepte der Geographie“. Die von Gailing gemeinsam mit Dr. Florian Weber (Eberhard Karls Universität Tübingen) geleitete Sitzung beschäftigt sich mit den komplexen und markanten räumlichen Transformationen, die sich mit der Umsetzung der Energiewende in Deutschland ergeben. Diese beziehen sich sowohl auf soziale und kulturelle Phänomene wie Diskurse, Machtbeziehungen und Akteurskonstellationen als auch auf sozio-materielle Neukonfigurationen. Die Fachsitzung strebt an, Stärken und Schwächen konstruktivistischer Zugänge zu diesem empirischen Forschungsfeld der Geographie in theoretisch-konzeptioneller und/oder methodischer Hinsicht zu beleuchten.

Gemeinsam mit Dr. Cormac Walsh (Universität Hamburg) richtet Gailing in der englischsprachigen Session „The Production of Space in the Context of Environmental and Infrastructural Governance“ den Blick auf Raumkonstruktionen in Umwelt- und Infrastruktur-Governance. „Space is both socially constructed and a fundamental component of the social structuring of reality“, so Gailing und Walsh im Call for Papers für die Fachsitzung. „Processes of spatial production must be placed centre stage in our accounts of social practices, governance and societal change. This session examines processes of spatial production in the governance of infrastructures and the environment. Through theoretically-informed case studies we seek to critically examine the production of space and its role in the regulation of society-environment / nature-culture relations.“ Die Fachsitzung ist Teil des Leitthemas „Ökonomischer und sozialer Wandel“ des DKG 2017.

Vorträge können bis zum 31. März 2017 online eingereicht werden: http://www.dkg2017-tuebingen.de/anmeldung-einreichungen/abstracteinreichung/call-for-papers/