01. Februar | 2016

Forschung für den ländlichen Raum

Das IRS präsentierte sich mit dem Leitprojekt „Innovationen in Landgemeinden“ beim 9. Zukunftsforum für Ländliche Entwicklung in Berlin

In vielen strukturschwachen Landgemeinden können Aktivitäten beobachtet werden, mit denen die Menschen die viel beschworene Abwärtsspirale aus struktureller Wirtschaftsschwäche und demographischem Wandel durchbrechen möchten. Sie experimentieren mit neuen Ideen und Konzepten und finden einen Umgang mit den spezifischen Herausforderungen vor Ort. Die IRS-Forschungsabteilung um Prof. Dr. Gabriela B. Christmann widmet sich solchen innovativen Denk- und Handlungsansätzen im Rahmen des Forschungsprojekts „Innovationen in Landgemeinden“. Erste Ergebnisse des bis 2018 laufenden Projektes wurden im Rahmen des 9. Zukunftsforums Ländliche Entwicklung am 21.01.2016 im City Cube Berlin vor einem großen Publikum präsentiert.

Die wissenschaftlichen Inputs von Prof. Dr. Gabriela Christmann und Dr. Tobias Federwisch (beide IRS) eröffneten einen konzeptionellen Zugang zu sozialen Innovationen in Landgemeinden sowie zu Perspektiven des sozialen Unternehmertums für den ländlichen Raum. Die praktischen Inputs von Helena Reingen (LEADER Management Saalfeld-Rudolstadt) und Wolfgang Krämer (Bürgermeister Kyllburg) bezogen sich auf die kreativen Ansätze im thüringischen Schwarzatal sowie im pfälzischen Kyllburg. Eine Podiumsdiskussion mit den Referent/innen und den Gästen beleuchtete zudem die Anpassungsfähigkeit ländlicher Räume, die Rolle von Schlüsselfiguren sowie begünstigende und hindernde Faktoren bei der Entwicklung und Durchsetzung von Innovationen in Landgemeinden.