24. Januar | 2024

Netzwerk Leibniz R schreibt viertes Journalist in Residence-Stipendium aus

Zum vierten Mal erhalten Journalistinnen und Journalisten die Gelegenheit, sich für ein Recherche-Stipendium des Leibniz-Forschungsnetzwerks „Räumliches Wissen für Gesellschaft und Umwelt – Leibniz R“ zu bewerben. Gastgebende Einrichtung ist dieses Mal das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden. Die Bewerbung ist bis 22. März 2024 möglich.

Das Journalist in Residence-Programm des Leibniz R-Netzwerks bietet Medienschaffenden die Möglichkeit, während eines zweimonatigen Gastaufenthaltes an einer Einrichtung des Netzwerkes ein selbst gewähltes Recherche-Projekt zu verfolgen. Das Angebot richtet sich an Journalistinnen und Journalisten, die zu Fragen der städtischen, ländlichen und regionalen Entwicklung arbeiten. Sie können während ihres Gastaufenthaltes die Ressourcen der Einrichtung nutzen, mit Forschenden sprechen, an Veranstaltungen teilnehmen und Kontakte des Netzwerkes nutzen. Die Vergütung beträgt 4.000 Euro brutto im Monat zuzüglich 2.000 Euro Sach- und Reisekosten für den gesamten Zeitraum. Teil des Aufenthaltes ist ein Workshop für Forschende des Netzwerkes, den der Stipendiat oder die Stipendiatin zu einem frei gewählten Thema an der Schnittstelle von Medien und Wissenschaft anbietet.

Gastgebende Einrichtung der aktuellen Ausschreibung ist das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden. Das IÖR trägt mit seiner Forschung dazu bei, die Entwicklung von Landschafts- und Siedlungsräumen in Einklang mit den natürlichen Lebensgrundlagen zu bringen und Umweltrisiken zu minimieren, sodass sich die Menschen innerhalb ökologischer Grenzen entfalten können. Ziel ist die nachhaltige Entwicklung und Transformation von Regionen, Städten und Quartieren. Am Institut arbeiten Forschende aus den Raum-, Umwelt-, Sozial-, Wirtschafts-, Rechts- und Ingenieurwissenschaften zusammen. Seit Anfang 2023 baut das Institut das IÖR-Forschungsdatenzentrum (IÖR-FDZ) auf, das komplexe räumliche Daten aufbereitet und Analysen, Simulationen sowie Dateninfrastrukturen und Werkzeuge zur maßstabsübergreifenden Dateninterpretation bietet. Zudem betreibt das IÖR mit dem Interdisziplinären Zentrum für transformativen Stadtumbau (IZS) am Standort Görlitz eine Außenstelle und ein grenzübergreifendes Stadtlabor.

Bewerbungen sind bis zum 22. März 2024 möglich. Der Gastaufenthalt am IÖR soll nach Möglichkeit in der zweiten Jahreshälfte 2024 stattfinden, die genaue Planung des Zeitraums ist flexibel.

 

Hintergrund
Die im Leibniz-Forschungsnetzwerk „Räumliches Wissen für Gesellschaft und Umwelt – Leibniz R“ kooperierenden Einrichtungen analysieren gemeinsam soziale, ökologische und ökonomische Entwicklungen und deren Wechselwirkungen in räumlichen Zusammenhängen. Das Netzwerk zeigt raumbezogene Handlungsoptionen auf und trägt dazu bei, räumliches Wissen in Gesellschaft und Politik breiter zu verankern und besser nutzbar zu machen. Leibniz R ist ein Verbund von sieben raumwissenschaftlichen Einrichtungen, von denen sechs Mitglieder der Leibniz-Gemeinschaft sind. Am Leibniz R Journalist in Residence-Programm beteiligen sich: die ARL – Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft in Hannover, das Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) in Leipzig, das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) in Dresden und das Leibniz-Institut für Raumbezogene Sozialforschung (IRS) in Erkner.

Zur Ausschreibung des Leibniz-Instituts für ökologische Raumentwicklung (IÖR)

Zum Weiterlesen

04. Oktober | 2023 | Nachricht

Seit dem 1. Oktober 2023 ist die freie Journalistin Anne-Sophie Lang als Journalist in Residence am IRS tätig. Sie recherchiert zum Zusammenhang zwischen Klimaschutz und Erhaltung des Bauerbes und ist dabei im Austausch mit Forschenden des IRS sowie weiterer Einrichtungen des Leibniz-Forschungsnetzwerks „Räumliches Wissen für Gesellschaft und Umwelt - Leibniz R“. mehr Info